Gernhardt-Preis an Peter Kurzeck und Andreas Martin Widmann

16. Juni 2010, 20:42
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Hochdotierte Autorenförderung

Wiesbaden - Die beiden Autoren Peter Kurzeck und Andreas Martin Widmann teilen sich in diesem Jahr den zum zweiten Mal vergebenen Robert-Gernhardt-Förderpreis, überreicht wird er am 20. September im Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm.

Der 1979 geborene Widmann erhalte den Preis für sein Romanprojekt "Die Glücksparade", teilte das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst am Mittwoch in Wiesbaden mit. Bei Widmann lobte die Jury "die genaue Beobachtungsgabe, den treffsicheren, schnörkellosen Ton und die erzählerische Konsequenz des Romanprojekts".

Der 1943 in Oberhessen geborene Kurzeck wird für sein Projekt "Vorabend", den fünften Band seiner autobiografischen Chronik "Das alte Jahrhundert", ausgezeichnet. Er überzeugte die Jury "durch seinen fotografischen Blick fürs Detail, durch seine poetische Sprache und nicht zuletzt durch seine außergewöhnliche Erzählperspektive, die Perspektive von Kleinbauern, Handwerkern, Gießereiarbeitern in einem oberhessischen Dorf der 50er, 60er und 70er Jahre".

Die Auszeichnung erinnert an den 2006 gestorbenen Frankfurter Dichter und Zeichner Robert Gernhardt, die mit insgesamt 24.000 Euro hohe Dotierung hat die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen gestiftet. Eine dreiköpfige Jury um die Frankfurter Schriftstellerin Eva Demski hatte unter 46 Bewerbungen zu wählen. (APA)

 

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