"Steffl" zieht anstößiges Werbesujet zurück

16. Juni 2010, 18:33
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Rascher Erfolg für Kritikerinnen, die pädophil-sexistische Sexualisierung eines Kindes angeprangert haben - Plakat wird nun ausgetauscht

Nach kurzem, aber heftigem Protest von Seiten feministischer Frauen gegen ein aktuelles Werbeplakat (siehe Foto) des Kaufhauses "Steffl" im ersten Wiener Gemeindebezirk haben die Verantwortlichen das betreffende Sujet zurückgezogen.

Das Citylight-Plakat zeigt ein kleines, stark geschminktes Mädchen, das die BetrachterInnen direkt anblickt. Die zuständige Werbeagentur nannte es "girl looks like a doll", die über die Mailingliste Femail aktiv gewordenen Kritikerinnen sehen darin eine klar pädophil-sexistische Sexualisierung eines Kindes.

Der Österreichische Werberat sieht nach der schnellen Reaktion des Kaufhauses keinen Grund einzuschreiten. Das Plakat wird nun gegen eines mit einer/m Erwachsenen ausgetauscht. (red)

  • Stein des Anstoßes: Der Druck feministischer Frauen auf das Kaufhaus "Steffl" zeigte raschen Erfolg.
    foto: mailingliste femail

    Stein des Anstoßes: Der Druck feministischer Frauen auf das Kaufhaus "Steffl" zeigte raschen Erfolg.

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