Nokia wird für Handygeschäft pessimistischer

16. Juni 2010, 14:47
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Handyhersteller rechnet für zweites Quartal mit Erlösen am unteren Ende der Prognosebandbreite

Der weltgrößte Handyhersteller Nokia hat seine Prognose für das Mobilfunk-Geschäft im zweiten Quartal gesenkt. Auch für das Gesamtjahr wird Nokia pessimistischer. Bisher waren die Finnen für das zweite Quartal von einem Umsatz zwischen 6,7 und 7,2 Mrd. Euro für ihre Sparte Devices & Services ausgegangen. Nun rechne man mit Erlösen am unteren Ende oder etwas unter dieser Spanne, teilte Nokia am Mittwoch überraschend in Espoo mit.

Harter Wettbewerb

Nokia macht der harte Wettbewerb insbesondere bei den Smartphones zu schaffen. Auch die jüngste Abwertung des Euro wirke sich negativ auf die Erlöse und die weltweite Preisstrategie aus, hieß es. Die operative Marge sieht Nokia niedriger als zuvor. Sie werde nun am unteren Ende oder unterhalb der zuvor erwarteten neun bis zwölf Prozent im zweiten Quartal liegen.

An der Prognose für den Handyabsatz im Gesamtjahr halten die Finnen fest. Sie sehen die weltweiten Handyverkäufe 2010 um 10 Prozent steigen, den Marktanteil will Nokia auf dem Niveau von 2009 halten. Den Gewinnausblick für die Marge im Handygeschäft senkte Nokia allerdings weiter: Nun soll die operative Marge vor Sonderposten am unteren Ende oder unterhalb der Spanne von 11 bis 13 Prozent liegen. (APA7dpa)

 

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