Fernost-Leitbörsen schließen überwiegend etwas leichter

17. Juni 2010, 11:34
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Verhaltene Vorgaben von der Wall Street

Wien - Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag überwiegend etwas leichter tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verringerte sich um 67,75 Zähler oder 0,67 Prozent auf 9.999,40 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg hingegen um 76,25 Zähler (plus 0,38 Prozent) auf 20.138,40 Einheiten.

Verluste verbuchten auch die Märkte in Singapur, Sydney und Shanghai. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.845,36 Zählern und einem Minus von 0,39 Punkten oder 0,01 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney gab um 25,1 Zähler oder 0,55 Prozent auf 4.547,0 Einheiten nach. Der Shanghai Composite sank in China um 0,38 Prozent oder 9,696 Zähler auf 2.560,24 Punkte.

Negativ aufgenommen wurden vor allem die verhaltenen Vorgaben von der Wall Street. Nach fünf Tagen in Folge mit höheren Kursen gab es nun in Japan eine leichte Gegenbewegung, hieß es.

Verkaufsdruck gab es bei den chinesischen Pharmatiteln zu beobachten. Bedenken, dass die Branche mittlerweile zu teuer bewertet ist - im Vergleich zu den Wachstumsaussichten - löste die Abschläge aus, hieß es. Harbin Pharmaceutical rutschten um 8,9 Prozent auf 20,23 Yuan ab.

Chinesische Pharmabranche schwach

Unter den japanischen Einzelwerten fielen Toyota um 1,1 Prozent auf 3.295 Yen. Nach Honda Motor ist nun auch der Autohersteller Toyota Motor Corp von einem Streik in China betroffen. Möglicherweise werde die Hauptfertigungsstätte in Tianjin ihre Produktion vorübergehend einstellen müssen, berichtete die Zeitung "Asahi".

Zuvor hatten Arbeiter eines Honda-Zulieferers in Zhongshan ihre Arbeit niedergelegt. Sie forderten mehr Lohn und frei gewählte Gewerkschaften. Honda-Papiere sanken um 0,80 Prozent auf 2.736 Yen.

Sony verbilligten sich um 2,80 Prozent auf 2.564 Yen. Panasonic gingen um 2,6 Prozent auf 1.223 Yen zurück. Nach einer positiven Analysteneinschätzung sprangen Nintendo um 5,2 Prozent auf 27.890 Yen nach oben. Die Experten der UBS stuften die Titel von "neutral" auf "buy".

Gesunkene Metallpreise drückten auf die Aktienkurse der Minenbetreiber. BHP Billiton gingen um 1 Prozent auf 38,82 Australische Dollar tiefer. Rio Tinto ermäßigten sich um 1,80 Prozent auf 70,07 Australische Dollar. (APA)

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