Inflation in Eurozone steigt weiter

16. Juni 2010, 11:09
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Luxemburg - Der Preisauftrieb in den 16 Ländern der Eurozone hat sich nach einer ersten Schätzung des EU-Statistikamtes Eurostat im Mai fortgesetzt. Die jährliche Inflationsrate stieg auf 1,6 Prozent gegenüber 1,5 Prozent im April, teilte Eurostat am Mittwoch mit. In der gesamten EU blieb die Teuerung unverändert gegenüber April bei 2,0 Prozent. Österreich meldete im Mai eine Rate des HVPI von 1,7 Prozent nach Brüssel.

Die niedrigsten Raten wurden in Lettland (-2,4 Prozent) und Irland (-1,9 Prozent) verzeichnet, wo die Preise weiter verfielen. Am höchsten war die Teuerung in Griechenland (5,3 Prozent), Ungarn (4,9 Prozent) und Rumänien (4,4 Prozent).

Kraftstoffe für Verkehrsmittel, flüssige Brennstoffe und Tabak hatten nach Angaben von Eurostat die stärkste Steigerungswirkung auf die Gesamtinflation, während Gas, Kraftfahrzeuge und die Telekommunikation am stärksten preissenkend wirkten. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht bei Raten von bis zu 2 Prozent die Preisstabilität im gemeinsamen Währungsgebiet gewahrt. (APA)

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