Nintendo hielt auf der Pressekonferenz hunderte 3DS-Konsolen zum Testen bereit
Handheld-Konsole bringt 3D für Massenmarkt
Nintendo hat im Rahmen seiner diesjährigen Pressekonferenz auf der Videospielmesse E3 eine neue portable Spielkonsole vorgestellt, die Spiele, Fotos und Filme ganz ohne Spezialbrille in 3D darstellen kann. Der "Nintendo 3DS" verfügt weiters über eine stereoskopische 3D-Kamera, die Fotos dreidimensional aufzeichnen kann.
Der japanische Konzern will damit eigenen Aussagen nach in die nächste Generation der Videospiele führen, zur Umsetzung habe man auf eine Technologie gewartet, die auch für den Massenmarkt gerüstet sei. Wie viel der "3DS" kosten werde und wann er erhältlich sei, wurde allerdings nicht verraten.
Dreidimensional und besser zu steuern
Der 3DS verfügt wie seine Vorgänger über zwei Displays. In der Oberseite des aufklappbaren Handhelds wurde der 3,5 Zoll große 3D-Screen eingefasst, dessen Effektstärke sich mit Hilfe eines Reglers an der Seite justieren lässt. In der unteren Hälfte wurde zwischen den Bedienelementen ein kleinerer Touchscreen implementiert. Um Spiele sechs Jahre nach dem Erscheinen des ersten DS mit mehr Details darstellen zu können, wurde ein bislang nicht näher spezifizierter stärkerer Prozessor integriert, der aufwändigere Grafiken berechnen kann (vergleichbar mit dem Niveau der "PlayStation 2").
Zur genaueren Steuerung wurde ein analoges Bedienfeld namens "Slide Pad" für den Daumen der linken Hand entwickelt. Wie der DSi verfügt der 3DS aber auch über ein digitales Steuerkreuz und vier Interaktionstasten sowie eine auf den Spieler gerichtete Kamera. Wie etwa das iPhone 4 verfügt Nintendos neuester Schützling sowohl über einen Beschleunigungssensor als auch einen Lagesensor. Damit sollen bewegungssensitive Spielerlebnisse umgesetzt werden. Um vernetztes Spielen zu ermöglichen soll der Handheld WiFi integrieren. Man sei allerdings darauf bedacht, dass Anwender keine oder kaum Einstellungen selbst vornehmen müssen. Die Konsole suche diskret im Hintergrund nach Netzwerken und lade automatisch Updates und neue Inhalte herunter.
Alte und neue Spiele für 3DS und Filme
Der 3DS ist zu allen verfügbaren Spielen seines Vorgängers DSi kompatibel. Damit lassen sich auch bestehende Games in 3D erleben. Künftig sollen speziell für die neue Hardware entwickelte Werke die spielerischen Möglichkeiten der dritten Dimension noch besser nutzen. Unter den bestätigten 3DS-Titel befinden sich Fortsetzungen zu Klassikern wie "Kid Icarus: Uprising", "Nintendogs + Cats", "Resident Evil" oder "Metal Gear Solid".
Wann auch erste 3D-Filme für den 3DS zu haben sein werden, ist nicht genannt worden. Allerdings habe man sich Blockbuster von Studios wie Disney oder Dreamworks sichern können.
Rückkehr der Klassiker auf der Wii
Für die Heimkonsole Wii hat der Konzern tief in die Archive gegriffen und für 2010 und 2011 die Rückkehr einiger großer Nintendo-Klassiker vorbereitet. Ende dieses Jahres wird mit "Donkey Kong: Country Returns" und "Kirby's Epic Yarn" etwa zu jeder Menge Jump'n'Run-Abenteuer eingeladen. Während das Comeback des Affen stark an frühere Iterationen erinnert, wurde Kirby ein neuer "gezeichneter" Anstrich verliehen. Das Strichwesen kann sich beim Kampf gegen Ungeheuer in so ziemlich jede Maschine und jedes denkbare Wesen verwandeln. Für viel Beifall im Publikum sorgte darüber hinaus die für Weihnachten geplante Neuauflage des Shooter "Goldeneye", der wie auf dem N64 in die alte und neue Welt von James Bond entführt. Entwicklerlegende Warren Spector stellte ebenfalls noch für 2010 seine Vision eines Mickey Mouse-Spiels vor. In "Disney Epic Mickey" kann die Maus Dank eines Zauberpinsels die Spielwelt weitermalen oder löschen und damit Rätsel lösen.
Erst 2011 wird der grüne Held Link zurück auf die Wii-Bühne finden. "Zelda: Skyword Sword" wird Wii MotionPlus unterstützen und bewegungsintensive Gefechte mit Schwert, Peitsche und Pfeil und Bogen bieten.
Viel für die Party-Crowd
Dem Erfolgskonzept der Casual-Games bleibt Nintendo aber weiterhin treu. 2010 wartet mit "Wii Party" eine neue Minispielesammlung auf und das Tanzspiel "Just Dance 2" sorgt für die passende Begleitmusik. 2011 werfen sich Mario und Co. in "Mario Sports Mix" in die Welt des Sports. Eishockey, Volleyball und Basketball der unseriösen Sorte winken. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 15.6.2010)
also ich freu mich schon auf den DS3D ,.. hab mir seit dem NDS(grau&globig) keinen Handheld mehr gekauft da ich die kleinen Veränderung für sinnlos halte und ich mir nicht in den A**** beißen wollte z.B DSLite und etwas später kommt der DSi mit der tollen Veränderungen wie Kamera, minimale Vergrößerung der Screens, etc.
Aber jetzt gibts immerhin ein neues Feature(3D),Kamera, größerer Top-Screen, Slide-Pad, bessere Grafik,...
da investier ich ganz gern um die 150€ ;)
total geniales konzept, freue mich schon richtig drauf. 3d-gaming ohne brille und ca 3000 € investition in ein neues system. grafisch hat das system für einen handheld auch richtig was drauf. nintendo ist wiedermal innovationsführer, während sony es nach ca 3,5 jahren endlich geschafft die wiimote zu kopieren und microsoft eine upgedatete eyetoy-kamera präsentiert hat. und das ganze billige app-zeug wird damit wiedermal ich kann nur mehr lachen.
Gut, einerseits habens gesagt, dass ein neuer Gameboy rauskommt ... schonmal der erste Fehler. Das Schluss-Fazit war, dass die Spielezukunft 3D heißt. Ich hoffe mal, dass Ö3 da überhaupt keine Ahnung hat.
Ich hasse diese Nintendo-Gimmicks. Wie blöd schaur es aus wenn ich in der U-Bahn fahre und auf den DS blase oder komische Bewegungen vorfühere um die Beschleunigungssensoren auszulösen?
Nein, danke... Wenn es wenigstens Optional wäre...
wer zwingt dich die ds zu kaufen? und wenn du doch dazu gezwungen wurdest, wer zwingt dich die spiele zu kaufen, bei denen man das machen muss? und wenn du auch dazu gezwungen wurdest, wer zwingt dich das spiel in der ubahn zu spielen? und wenn du auch dazu gezwungen wurdest, dann geh zu psychologen und lerne "NEIN" zu sagen! ;)
Ja, tun sie. Das System des 3DS basiert auf einem Bildschirm mit Erhöhungen und Vertiefungen. Dort wird jeweils ein anderes Bild gezeigt und so entsteht für den Betrachter der 3D-Effekt. Im Grunde so ähnlich wie ein Kippbild.
Der Haken: Das geht nur, wenn man in einem bestimmten Winkel drauf schaut. Bei einem Handheld kein Problem, bei einem TV fürs Wohnzimmer wo mehrere Leute zuschauen wollen und die alle einen anderen Betrachtungswinkel haben (und selbst wenn man alleine schaut und sich exakt vor den Fernseher setzt, wäre bei jeder Änderung der Sitzposition, Kopfbewegung, etc. der 3D-Effekt schwächer/weg), nicht möglich.
Nein das stimmt so nicht. Es ist sehr wohl möglich und z.B: Sharp entwicklelt auch gerade. Notwendig ist aber die Verarbeitung sehr vieler Daten in kurzer Zeit, weil mindestens 40 Bilder dargestellt werden müssen mit unterschiedlichem Blickwinkel. Das jeweilige Auge suchst sich dann das passende sellbst. Der 3DS hat nur 2 dieser Blickwinkel daher auch der gerade Blick notwending.
Aber die Zukunft ist mit Sicherheit brillenlos bei 3D. Ich würde daher jetzt garantiert keinen 3D -Fernseher mit Shutterbrille kaufen.
Interessant. Ich dachte, es hat eine Kamera die die Augenposition erfaßt, und die Position so umrechnet, wobei das Bild aber weiterhin 2D bleibt. Man kann dann zwar den Charas unter die Röcke gucken, aber echte Stereoskopie Fehlanzeige.
Sehe ich genauso. Ich spiele nicht sehr viel und komme mit dem, was für die Wii raus kommt voll aus. Im Prinzip ist Nintendo alleine schon ein Garant dafür, dass ich immer einen Grund finde, die Wii einzuschalten. :-)
Nintendo hatte die beste Präsentation, mit einer innovativen neuen Hardware und einem umfangreichen und heterogenen Software-Lineup. (Zelda bis Goldeneye)
Platz 2 geht an Sony (allein schon wegen Kevin Butler). Move sieht ganz okay aus, bei den Spielen sind sie ganz gut aufgestellt.
Ein Flop war meiner Meinung nach die MS-Präsentation. Bei der Software gab es mal wieder Gears und Halo und die Spiele für Kinect waren de facto nur Wii-Party-Games-Klone.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.
Alle Rechte vorbehalten. Nutzung ausschließlich für den privaten Eigenbedarf. Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.
Bitte geben Sie eine E-Mail-Adresse an.
Aktualisierung Ihrer E-Mail-Adresse
Ihre aktuelle und korrekte E-Mail-Adresse ist Voraussetzung für alle Benachrichtigungen, die Sie von derStandard.at erhalten (z.B. Antworten auf Ihre Postings, Hilfe bei vergessenem Passwort). Zusätzlich werden Sie Ihre E-Mail-Adresse künftig für das Login benötigen.
Daher bitten wir Sie um eine kurze Überprüfung und Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse. Ihre E-Mail-Adresse wird dadurch nicht für Dritte sichtbar!
Die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse ist bereits mit einem anderen Account verknüpft. Bitte geben Sie eine andere E-Mail-Adresse an.
Diese E-Mail-Adresse ist leider ungültig. Bitte verwenden Sie eine dauerhafte E-Mail-Adresse!
Eine E-Mail-Adresse kann nicht für mehrere Accounts verwendet werden!
Aktualisierung Ihrer E-Mail-Adresse
Danke für die Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse. Es wurde ein Bestätigungslink an die angegebene Adresse gesendet.
Aktualisierung Ihrer E-Mail-Adresse
Ein unbekannter Fehler ist aufgetreten. Die E-Mail konnte nicht gesendet werden. Bitte versuchen Sie es noch einmal.