Betriebsrat protestiert gegen "Futurezone"-Aus

15. Juni 2010, 16:19
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Moser sieht "Kuhhandel" zwischen ORF-Geschäftsführung und VÖZ

Wien - Die drohende Schließung der ORF-"Futurezone" in Folge der Verhandlungen um das ORF-Gesetz hat am Dienstag auch den ORF-Zentralbetriebsrat auf den Plan gerufen. Betriebsratsobmann Gerhard Moser sprach gegenüber der APA von einem "Kuhhandel" zwischen ORF-Geschäftsführung und dem Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ). Dies gehe zulasten des ORF-Programmauftrages, der selbstverständlich für alle Medien gelte. Außerdem sieht Moser eine ernsthafte Bedrohung journalistischer Arbeit und Unabhängigkeit.

Kein Verständnis hat Moser auch für die geplante Beschränkung der Meldungsanzahl auf den ORF-Bundesländerportalen. Das geplante Limit von 80 Meldungen pro Woche bezeichnete der Zentralbetriebsrat als "Unsinn". Moser kritisierte weiters, dass zur ORF On-Betriebsversammlung am Dienstag keines der geladenen Mitglieder der ORF-Führungsriege erschienen sei. (APA)

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