EU-Kommissarin spricht sich für die stärkere Nutzung freier Software aus

15. Juni 2010 12:15
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    Neelie Kroes

Neelie Kroes haben sich sich unabsichtlich an die Software eines bestimmten Herstellers gebunden

 EU-Internet-Kommissarin Neelie Kroes hat sich für die stärkere Nutzungen Freier Software bei den Behörden in den Ländern der Europäischen Union ausgesprochen. Viele von ihnen hätten sich unabsichtlich für viele Jahrzehnte an die Software eines bestimmten Herstellers gebunden, erklärte Kroes. Ab einem gewissen Punkt sei die Abhängigkeit dann so stark, dass die Gefahr bestehe, dass Alternativen systematisch ignoriert würden, erklärte Kroes in Brüssel. Das Statement richtet sich klar gegen Microsoft.

Verschwendung

Das aber sei eine Verschwendung öffentlicher Gelder, die nicht länger hinnehmbar sei. Sie kündigte an, sie werde dafür eintreten, dass Regierungen künftig klar begründen müssten, wenn sie Software benutzen wollten, bei der es Beschränkungen und Auflagen gebe. Kroes hatte als Wettbewerbshüterin der EU Millionen-Geldstrafen gegen Microsoft verhängt, weil das Unternehmen sich geweigert hatte, wichtige Daten mit Konkurrenten zu teilen, damit diese ihre Produkte besser anpassen können. (APA)

 

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schwarze löcher nicht nur im weltraum
24.06.2010 20:36
kann es nicht sein das sie nur

laut gepfurzt hat ..?

zool theno1
19.06.2010 08:34

Kommission != Parlament != die EU
Die meisten Firmen arbeiten noch mit Office2003, eben weil Office2007 viel zu unterschiedlich ist und hier Schulungen nötig währen. Im Gegensatz dazu ist der Unterschied zwischen Office2003 und OpenOffice nur minimal. Warum sind die Firmen da nicht umgestiegen? Dank der Langzeitverträge die man mit MS abschließt, die binden einen jahrelang an MS.
Die Preise für MS-Office und Windows werden regelmäßig erhöht weit über dem Inflationswert.
Ja Microsoft ist ein Monopolist, das ist ansich ja nicht verboten, verboten ist diese Monopolstellung zu missbrauchen und genau das macht MS regelmäßig. MS zahlt dann alle paar Jahre Strafe und macht weiter wie bisher.
ODF ist internationaler Standard nicht MS-Office.

Alfred Busenschauer
16.06.2010 11:01
Aber IPADs für jeden Abgeordneten trotz teurer Elitenotebooks von HP sind keine Verschwendung, oder wie jetzt?!

solotalima
16.06.2010 12:15

Du weist aber eh das die Kommission keine Abgeordneten hat, oder?
Kann es sein, dass Du entweder das Parlament mit der Kommission verwechselst oder gar nicht den Unterschied kennst?

TheJester
23.06.2010 13:58

finde es aber durchaus verdächtig wenn (nd ich sage wenn, ich hör zum ersten mal davon) sich das parlament mit seinen abgeordneten so eindeckt und auf der anderen seite die kommision ein gänzlich anderes ziel verfolgt....

Der Teufel
16.06.2010 10:35

Microsoft spendiert ein bisschen ein Geld für die ÖVP und SPÖ Parteikassa und mit diesem Geld können sich die Parteien ihre IT Kenntnisse erweitern.

Um jetzt keinen Verdacht der Bestechlichkeit aufkommen zu lassen, sind die Parteispenden geheim.

Beiddenker
16.06.2010 10:27
S.g. Fr. EU Kommisärin - WIRKLICHE Verschwendung ist ...

... der regelmäßige Umzug zwischen Brüssel und Strassburg, der 200 Mio. Euro kostet.

solotalima
16.06.2010 12:17

Die Kommission sitzt in Strassburg? Echt?

Bastian Balthasar Bux
16.06.2010 15:40

nö, der sitz ist in brüssel, aber die verschwendung ist trotzdem gegeben durch ein eu organ (parlament).
Der Fairness halber muss auch noch hinzugefügt werden, dass wenn das Parlament in Strassburg ist, auch die Kommission dort tagt.

von daher: wenn man keine ahnung hat ****

Beiddenker
29.06.2010 21:24
Danke :-) ...

... "solotalima" ist anscheinend auch die Dimension dieser Verschwendung nicht klar:

200.000.000,- EURO

John Matrix
16.06.2010 09:38

Ist ja nur eine Frage der Zeit. Überall muss in Zukunft viel eingespart werden. Solange die Entscheidungsträger ihre Zuckerln bekommen werden sie alles daran setzen nichts zu verändern. Früher oder später wird es aber notwendig sein.

JueZ
16.06.2010 07:03

Naja ... wer als Power User mit Microsoft Produkten arbeitet wird schnell merken wie gut diese sind.

Die EU ist echt lächerlich ... für solche Entscheidungen sollte man jedem selbst überlassen. Schade um das Geld für die Frau Kroes und ihre vielen "Berater".

rks
 
20.06.2010 08:16

Die meisten der selbsternannten "Poweruser" würden viel weniger "Power" brauchen, wenn sie ein anderes Werkzeug verwenden würden.
Klassisches Beispiel: riesige Excel-Tabellen mit haufenweise Macros statt Datenbanklösung. Gern gesehen in Kombination mit sharepoint.

Bastian Balthasar Bux
16.06.2010 15:45

es geht nicht um qualität sondern um abhängigkeit.

und es ist absolut nicht einzusehen, wieso ein ganzer staat (bzw. sogar ein ganzer staatenbund) sich von einem EINZIGEN Hersteller in Sachen EDV abhängig machen sollte.
Da wird man allzu leicht erpressbar.

und wegen irgendeiner kindergartler-software die in genau EINEM browser lauft alles auf ms zu belassen (oder sogar zurückzumigrieren) ist sowieso der blanke hohn gegenüber dem steuerzahler, der für diese inkompetenz aller beteiligten gleich mehrfach kräftig zur kasse gebeten wird.

Bastian Balthasar Bux
16.06.2010 16:13
ups, da hab ich noch was vergessen:

Es handelt sich hier um eine rein fiktive Geschichte.
Jegliche Ähnlichkeit mit realen Personen, Orten oder Ereignissen ist ungewollt und rein zufällig.

*sfg*

Miss Spock
16.06.2010 10:43
Bravo...

Eine EU Kommisarin für das Internet ist überhaupt eine Verschwendung.

Sir Harry....
16.06.2010 20:23
Sie haben keine Ahnung wovon Sie reden, nicht wahr?

her wig
16.06.2010 09:05
Das Thema Austauschformate ist keines dass man "jedem selbst überlassen" sollte.

Wenn diese auf einen bestimmten Hersteller fixiert sind, dann schafft man damit de facto ein Monopol - das man dann auch noch selber zahlen muss.

entity13
16.06.2010 08:55

"... Entscheidung sollte man jedem selbst überlassen"

In Zeiten von Lobbying gibt's so eine freie Entscheidung aber ohnehin nicht.

Sir Robin Hood
16.06.2010 08:54
Wie gut die MS-Produkte sind, ist eigentlich fast egal,

denn 99% der Benutzer in der Verwaltung kommen über Briefe tippen und Zahlenkolonnen addieren eh nicht hinaus. Bin mir nicht mal sicher, ob diese Aufgaben mit Wordpad und Calc nicht effizienter - weil weniger verspielt - erledigt werden könnten.

Aber für MS hat das noch eine ganz andere Dimension. Wie ich aus eigener Erfahrung in meinem Umfeld feststellen kann, wollen die Leute privat auf dem PC immer das installiert haben, was sie aus der Arbeit auch schon kennen. Das birgt für MS das Risiko, daß viele Leute auf einmal auch privat OpenOffice, Linux und Co haben wollen könnten.
Deshalb auch dieses überintensive Lobbying, speziell bei der Verwaltung.

Möchte überdies nicht wissen, wieviele Leute da privat von dem Lobbying 'profitieren'

Bastian Balthasar Bux
16.06.2010 16:06

ich musste schmunzeln bei ihrer antwort.

meine mutter hat seit einiger zeit ein linux zum arbeiten zu hause von mir bekommen.
meine beiden schwestern (win xp) sind mittlerweile so neidig, dass ich ihnen jetzt auch ein linux installieren und konfigurieren muss.

Sir Robin Hood
16.06.2010 20:57
Das ist schön zu hören.

Meiner Frau konnte ich nicht einmal ein anderes Mailprogramm als Outlook installieren. Nicht, weil sie den vollen Umfang von Outlook bräuchte, sondern weil sie es in der Arbeit auch hat und drum wollte sie gar kein anderes.
Und in meinem Umfeld ist das kein Einzelfall, wobei es einzig und allein drauf ankommt, was bekannt ist.

Leider ist der Großteil der User nicht bereit Neues zu lernen - deshalb wird es Linux auch schwer haben. Vollkommen egal, wie gut es ist - leider.

Ich persönlich finde Linux gut und für Anfänger ganz besonders Ubuntu. 10.04 ist phänomenal einfach zu installieren und zu verwenden.

Aber solange MS so erfolgreich lobbyiert, wird's sehr schwer für Linux und OpenSource-Software.

Bastian Balthasar Bux
17.06.2010 12:21

linuxmint isadora ist imo für windows-dau-umsteiger besser geeignet, weil die benutzungs-schemata schon ootb eher an bekannte windows schemata heran kommen. (taskleiste unten, schliessen knopf rechts oben, sinnvolles startmenü, etc...)
aber das basiert ja eh auf ubuntu, und ist genauso einfach zu installieren.

Sir Harry....
16.06.2010 20:25
Bei meiner Freundin ist Linux nicht angekommen.

So unterschiedlich können doch die Menschen sein.

Bastian Balthasar Bux
17.06.2010 12:19

bei meiner freundin ist linux auch schon länger ganz gut angekommen daheim. im office haben die zwar win, aber mit lotus und openoffice kombiniert. umstellungsprobleme gibt es keine. (sie kennt sich auf keinem system wirklich aus *sfg*)
*duckundweg*

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