Fertigsalate-Test: Hälfte für Verzehr ungeeignet

14. Juni 2010, 14:13
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Unappetitliche Ergebnisse: Von zehn Proben nur eine als einwandfrei beurteilt - Vitamin C teilweise nicht nachweisbar

Linz - Unappetitliche Ergebnisse hat ein Fertigsalate-Test der Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich zutage gefördert. Von neun Proben aus Linzer Supermärkten wurden fünf als für den menschlichen Verzehr ungeeignet, drei als wertgemindert und nur eine als einwandfrei eingestuft. Bei Frischware fiel das Ergebnis deutlich besser aus: Hier waren von zehn Proben sieben einwandfrei und drei wertgemindert.

Lieber frischen Salat essen

Bei allen untersuchten Fertigsalaten sei der Vitamin-C-Gehalt niedrig oder nicht nachweisbar gewesen, berichtete Georg Rathwallner, Leiter der Abteilung Konsumenteninformation, in einer Presseaussendung. Außerdem würden diese Produkte rascher verderben, weil sie vor dem Verpacken geschnitten und gewaschen werden. Die Lagerung müsse daher bei maximal vier Grad Celsius erfolgen.

Der Konsumentenschützer rät, generell zu frischem Salat zu greifen. Wer dennoch verpackte Ware kaufen will, müsse zumindest einige Dinge beachten: Sind welke und verfärbte Blätter oder zu viel Wasser in der Packung, sollte man besser die Finger davon lassen, weil hier Bakterien einen guten Nährboden vorfinden, erklärte Rathwallner. Bis zum Mindesthaltbarkeitsdatum sollten beim Kauf noch drei bis vier Tage Zeit sein. Vor der Zubereitung empfiehlt es sich, den Salat gründlich mit kaltem Wasser zu waschen, um so vorhandene Keime zu reduzieren. (APA)

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    Im Sackerl eher unappetitlich

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