Ein Soldat bei Militäraktion getötet
Bogotá - Zwei vor zwölf Jahren von den linken
FARC-Rebellen in Kolumbien entführte Polizisten sind befreit worden.
Der Brigadegeneral Luis Mendieta und Oberst Enrique Murillo seien
wohlauf, teilte Präsident Alvaro Uribe am Sonntag mit. Die beiden
seien vom Militär in der Urwaldprovinz Guaviare im Süden des Landes
befreit worden, sagte Uribe weiter. Bei der Aktion sei ein Soldat
getötet worden. Die Kämpfe mit den FARC dauerten noch an. Mendieta
wurde am Sonntag 51 Jahre alt.
Mendieta hatte vor zwölf Jahren als damaliger Oberstleutnant
das
Kommando über die Polizeikräfte in der Stadt Mitú, Hauptstadt der
Provinz Vaupés im Südosten des Landes. Der Ort war am 1. November
1998 von starken Rebelleneinheiten angegriffen worden. Mendieta,
Murillo und andere Polizisten gerieten in Gefangenschaft.
Während der Geiselhaft wurde Mendieta 2009 zum General
befördert.
Mendieta und Murillo gehörten zu einer Gruppe von verschleppten
Polizisten, die die FARC gegen inhaftierte Rebellen austauschen
wollten. (APA/dpa)