FARC-Geiseln nach zwölf Jahren befreit

13. Juni 2010, 22:10
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Ein Soldat bei Militäraktion getötet

Bogotá - Zwei vor zwölf Jahren von den linken FARC-Rebellen in Kolumbien entführte Polizisten sind befreit worden. Der Brigadegeneral Luis Mendieta und Oberst Enrique Murillo seien wohlauf, teilte Präsident Alvaro Uribe am Sonntag mit. Die beiden seien vom Militär in der Urwaldprovinz Guaviare im Süden des Landes befreit worden, sagte Uribe weiter. Bei der Aktion sei ein Soldat getötet worden. Die Kämpfe mit den FARC dauerten noch an. Mendieta wurde am Sonntag 51 Jahre alt.

Mendieta hatte vor zwölf Jahren als damaliger Oberstleutnant das Kommando über die Polizeikräfte in der Stadt Mitú, Hauptstadt der Provinz Vaupés im Südosten des Landes. Der Ort war am 1. November 1998 von starken Rebelleneinheiten angegriffen worden. Mendieta, Murillo und andere Polizisten gerieten in Gefangenschaft.

Während der Geiselhaft wurde Mendieta 2009 zum General befördert. Mendieta und Murillo gehörten zu einer Gruppe von verschleppten Polizisten, die die FARC gegen inhaftierte Rebellen austauschen wollten. (APA/dpa)

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