Österreicher tödlich verunglückt

11. Juni 2010, 14:56
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Wiener Ingenieur Martin Loicht machte sich mit Elektro-Bikes einen Namen

Wien - Die berüchtigte Motorrad-Tourist-Trophy auf der Isle of Man hat mit dem Österreicher Martin Loicht ein zweites Todesopfer gefordert. Das gaben die Veranstalter am Freitag bekannt. Der 48-jährige Ingenieur aus Wien verunglückte am Donnerstag in einem Supersport-Rennen bei Quarry Bends so schwer, dass er seinen Verletzungen erlag. Der seit mehr als 100 Jahren existierende Bewerb auf der Insel in der irischen See hat bereits mehr als 200 Todesopfer gefordert, zuletzt war auch der Neuseeländer Paul Dobbs dort tödlich verunglückt.

Loicht war ein erfahrener Rennfahrer und als HTL-Professor ein technisch versierter Ausbildner u.a. am TGM. Er hatte sich vor allem auf dem Sektor der Elektro-Motorräder engagiert und schon Ende der 1990er-Jahre auf selbstentwickelten Elektro-Motorrädern mehrere Weltrekorde erzielt. Loicht hinterlässt seine Ehefrau und drei Kinder. (APA)

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