Unix-Copyrights und Linux: Erneute Niederlage für SCO

11. Juni 2010, 13:25
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Das Verfahren geht dem Finale zu

Die gerichtliche Auseinandersetzung SCO vs. Linux geht seinem Finale zu. Ende März dieses Jahres hielt ein US-Gericht fest: Die Copyrights von Unix gehören Novell . Das Unternehmen hat sie nicht an SCO weiter verkauft, als das Unternehmen das Unix-Geschäftsfeld von Novell kaufte. Die im Konkurs befindliche SCO akzeptierte das Urteil nicht und forderte einen neuen Prozess. Dieser „Wunsch" wurde nun vom zuständigen Richter abgelehnt. Er erklärte den Fall auch für abgeschlossen. Ob SCO berufen wird, ist noch nicht bekannt. 

Klagen, Behauptungen und Unruhe

SCO behauptet seit 2003, dass man die die Rechte an Teilen von Unix erworben habe und warf Linux-Anwendern vor, dass Teile dieses Codes unrechtmäßig in Linux übernommen wurden. Mit zum Teil spektakulären Klagen hat SCO in der Folge für große Unruhe unter Anbietern und Entwicklern aus der Linux-Gemeinde gesorgt, aber niemals stichhaltige Beweise vorlegen können. Auch wollte man Gebühren für die Nutzung von des freien Betriebssystems einheben. Dies ist nun Geschichte. (red)

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