Bischofskonferenz schlägt Alarm

Immer weniger Kirchenzahler in Italien

11. Juni 2010, 13:22

"Rückgang zwingt uns, über die Ursachen dieses Phänomens nachzudenken und alternative Strategien zur Geldsammlung zu finden"

Rom - Auch im katholischen Italien sinken die Beiträge für die Kirche stark. Laut einem Dokument der italienischen Bischofskonferenz CEI ist die Zahl jener Steuerzahler, die ihre Solidaritätssteuer der katholischen Kirche gewidmet haben, von 89,82 Prozent im Jahr 2005 auf 85,01 Prozent im Jahr 2007 gesunken. Unter dem Druck der Missbrauchsskandale dürfte dieser Prozentsatz weiter schrumpfen. "Wir stellen mit Sorge das zweite Jahr in Folge einen Rückgang in der Zahl der Steuerzahler fest, die der katholischen Kirche den Solidaritätsbeitrag zahlen", schrieb der Generalsekretär der italienischen Bischofskonferenz CEI, Bischof Mariano Crociata.

Die Bischofskonferenz rechnet in den nächsten Jahren mit einem Einnahmenrückgang durch die Wirtschaftskrise. Daher müsse man mit der Verwaltung der Ressourcen besonders umsichtig umgehen, mahnte Crociata.

Ein wunder Punkt ist für die italienischen Bischöfe auch der klare Rückgang bei den freiwilligen Beiträgen für die Unterstützung des Klerus. Hier gingen die Beiträge um 9,9 Prozent zurück. 2009 wurden 14,9 Millionen Euro gesammelt, im Vorjahr waren es noch 16,5 Millionen Euro gewesen. "Dieser Rückgang zwingt uns, über die Ursachen dieses Phänomens nachzudenken und alternative Strategien zur Geldsammlung zu finden. Im Herbst plant die CEI eine Kampagne, um unter den Gläubigen Beiträge für die Priester zu sammeln.

Jeder italienische Steuerzahler kann durch eine Unterschrift oder ein Kreuz auf seinem Steuerformular bestimmen, wer die acht Tausendstel der jeweiligen Steuerschuld erhält - die Kirche oder der Staat für soziale, humanitäre oder kulturelle Zwecke. Der fällige Beitrag muss nicht zusätzlich gezahlt werden. Jeder Steuerzahler kann einen Bruchteil seiner Steuerschuld der Kirche widmen. Ein Kirchenaustritt bringt für niemanden eine finanzielle Einsparung. Diese Teilwidmung ist keine eigenständige und unabhängige, sondern eine staatliche Kirchenfinanzierung. Ob man Kirchenmitglied ist oder nicht, bleibt unberücksichtigt. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 60
1 2
aiuto
00
21.6.2010, 14:09
mich wundert's nicht,

daß immer weniger Bürger bereit sind, für die kirche zu zahlen.

Lang lebe Gilles Peterson
00
13.6.2010, 23:12
Staatshilfe

NOW !

Slaveverwandler
00

Verstaatlichung!

Helmut.Hromadnik
 
011
13.6.2010, 18:42
Wenn ich

diesen kasperl in seiner lächerlichen aufmachung sehe, dann ist mir unbegreiflich, dass so viele menschen den schmarrn, den diese scheinheiligen verzapfen, glauben.

Was hat diese "abstruse maskerade" noch mit dem christentum zu tun ?

Ob der in diesem aufzug auch am klo sitzt ?

MBR
01
der papst geht nicht aufs klo

er trägt windeln. so wie seine kollegen auch.

Andronikos .
 
01
13.6.2010, 21:20

Ich bin schon vor Jahren zur Altkatholischen Kirche konvertiert, weil ich mit diesem absolutistischen Katholizismus nichts mehr anfangen konnte.

Und doch: die römisch-katholische Kirche ist wenigstens berechenbar. Dagegen strömen nun allein in Österreich jedes Tausende in einen radikalen Islam (4,000 Konvertiten/Jahr) oder Gehirnwäscheorganisationen wie Scientology, Zeugen Jehovas oder Freikirchen...

Miss Deutung
01
13.6.2010, 23:22

Inwiefern ist Islam per se radikal (und kommen'S mir jetzt nicht mit einer etymologischen Begründung)?

DerRoland
11
Islam muss nicht per se radikal sein.

Aber seine Gläubigen sind es.

Und ja, es ist wirklich so einfach...

Miss Deutung
01

Allah bewahren Ihnen Ihr simples Weltbild.

Andronikos .
 
12
14.6.2010, 00:25
Ist das eine ironisch gemeinte Frage?


Oder sind Sie ein Troll?

Na gut, ich bemühe mich, Ihnen ernsthaft zu antworten: die christlichen Kirchen sind zwischen 1750-1790 durch das Feuer der Aufklärung gegangen, und seit damals strebt keine christliche Konfession (von Sekten abgesehen) mehr eine absolute Herrschaft über Geist und Seele der Menschen an.

Ganz im Gegensatz zum Islam, wo es eine Mehrheit der Rechtsgelehrten vollkommen richtig findet, z.B. über Personen, die sich vom Islam abgewendet haben (Apostaten) das Todesurteil zu sprechen; und in dem eine ansehnliche Minderheit der Gelehrten jede Autorität (z.B. Staaten) neben dem Koran negiert.

Miss Deutung
01
14.6.2010, 10:05

Jetzt holen Sie so weit aus, um letztlich meine Frage ("per se") nicht zu beantworten und Ihre unsägliche Verallgemeinerung nicht zu revidieren. Schade.

Robin aus dem Wald
 
00
14.6.2010, 07:30
Ach wirklich?

1775 schließlich erließ Papst Pius VI. ein Edikt, in welchem er "Hexerei, Zauberei, Heilung durch Psalmverse" mit schweren Strafen belegte, egal, ob diese Vergehen von Juden oder Christen begangen wurden. Die Strafen waren 100 Scudi Geldbuße, Rutenstreiche und lebenslange Galeerenarbeit.

Da hat das Feuer der Aufklärung wohl nicht heftig genug gebrannt, würde ich meinen. Die Entwicklung der österreichischen Kirche mit ihrem hohen Anteil an Klerikern spricht ebenfalls eine deutlich andere Sprache. Würden sie können, wie sie gerne wollten, dann aber hallo.

Sausewind
00
13.6.2010, 19:12

Ja, das Gewand ist viel zu gross und er schaut darin aus, wie ein jüngerer Bruder, der das viel zu grosse Gewand des ältern anziehen muss, weil es nichts anderes gibt.

Schade, dass ein Pabst nicht abgewählt werden kann oder alle vier Jahre neu gewählt wird.

Salz Burger
13
13.6.2010, 19:06

Ja natürlich. Das IST Christentum. Habe vor wenigen Tagen im Internet ein Video von einer Fronleichnamsprozession irgendwo in Oberbayern gefunden. So mit Kindern, die als Statisten missbraucht werden, merkwürdig gekleideten Frauen die noch merkwürdigere Statuen herum tragen, alten Männern, die einen bunten Fetzen Stoff auf vier Stangen über einen Mann halten, der ständig unsinnige Sprüche vorsagt und von einem lieben Gott schwafelt. Wäre direkt lustig, würden nicht schon Kinder in diesen Zirkus hineingezogen und missbraucht.

alsowirklich
00
13.6.2010, 21:46

Ja, das ist natürlich AUCH Christentum.

Aber Sie reden hier mehr von Folklore.

Salz Burger
00
14.6.2010, 16:22

Stimmt, aber diese Folkloreveranstaltungen dürfte eine recht erfolgreiche Mitgliederwerbung sein.

Le Monde
06
13.6.2010, 16:59
89,82 Prozent im Jahr 2005 auf 85,01


na ja! immer noch viel zu viel für eine institution, die seit 2000 jahren verbrecherisch wütet!

Krist79
00
13.6.2010, 12:48
tja...die Wege des Herrn sind wohl ...

... in erster Linie für seine "Sprachrohre auf Erden" unergründlich!
Ojeoje...

mikey frau
18
13.6.2010, 11:50

austreten,austreten,austreten,austreten,austreten,austreten,austreten,austreten,austreten,austreten,austreten,austreten,austreten,


ich freu mich wieder über gaaanz viele grüne stricherln...und mach euch wieder eine riesenfreude mit meinem posting...:)

Dans Hichand
03
12.6.2010, 23:14

Sehr gut so!

oskar schamig
04
12.6.2010, 23:11
Das ist die Strafe für das Knabenvögeln!

potamu
03
12.6.2010, 20:08
Ich fürchte fast,

dass sich der Rückgang der Kirchenzahler in Italien auch durch eine sofortige massive vatikanische Unterstützung von www.laizismus.at oder www.atheistische-religionsgesellschaft.at nicht augenblicklich stoppen ließe ;-)))

`gsi
02
12.6.2010, 19:05
There is no god and you know it!

artikel hierzu aus der Huffington Post:
http://www.huffingtonpost.com/sam-harri... _8459.html

stj911.org physics911.net
023
12.6.2010, 12:47
Immer weniger Kirchenzahler in Italien

>>"Rückgang zwingt uns, über die Ursachen dieses
>>Phänomens nachzudenken und alternative
>>Strategien zur Geldsammlung zu finden" ... schrieb
>>der Generalsekretär der ital.Bischofskonferenz

textuelle Analyse:

* Analyseobjekt: jahrzehntelang andauernde, abertausende, systematische Missbrauchsfälle von Kindern in der Kirche
* Eigenbeschreibung des Analyseobjekts: "dieses Phänomen"
* Reaktion: "nachdenken"
* genannter Grund: Rückgang der Einnahmen aus der Kirchensteuer
* nicht gennante Gründe: Ethik, christliche Werte
* Freiwilligkeit: nicht gegeben. ("Der Rückgang zwingt uns").
* Zweck/Ziel: "alternative Strategien zur Geldsammlung zu finden"
* nicht genannte Ziele: Rückbesinnung auf christliche Werte, Entschuldigung

bretto/nutto
02
13.6.2010, 19:09
Danke,

besser geht es nicht!

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