Todesursachen

Von Herzinfarkt bis Schlaganfall

11. Juni 2010, 12:31
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    foto: apa/diether endlicher

    Fehlernährung und Übergewicht zählen unter anderem zu den Risikofaktoren einer Herz-Kreislauferkrankung.

43 Prozent der Todesfälle durch Herz-Kreislauferkrankungen - Mortalität weiter rückläufig - 25 Prozent der Todesfälle krebsbedingt

Wien - Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind und bleiben die häufigste Todesursache in Österreich, so die aktuellen Zahlen der Statistik Austria. Im Jahr 2009 gab es insgesamt 77.381 Sterbefälle, davon waren 43 Prozent auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen und weitere 25 Prozent auf Krebserkrankungen.

Von je 100 Todesfällen entfielen 53 auf Frauen, 47 auf Männer. Die absolute Zahl der Sterbefälle sank in den vergangenen zehn Jahren um 1,2 Prozent, bei Berücksichtigung der steigenden Zahl älterer Menschen beträgt der Rückgang sogar 16 Prozent (altersstandardisierte Sterberaten).

Rückgang der Gesamtsterblichkeit

Todesursachengruppe Nummer eins waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie z. B. Herzinfarkt oder Schlaganfall. Sie verursachten mit 33.223 Gestorbenen rund 43 Prozent aller Todesfälle. Altersstrukturbereinigt sank die Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen in den vergangenen zehn Jahren um 33 Prozent. Das trägt auch zum Rückgang der Gesamtsterblichkeit in Österreich bei. Auf Frauen entfielen 59 Prozent aller Herz-Kreislauf-Sterbefälle, weil Frauen im Schnitt älter werden als Männer und die Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit dem Alter ansteigt.

Krebsleiden waren auch im vergangenen Jahr die zweithäufigste Todesursachengruppe und für genau ein Viertel aller Todesfälle verantwortlich (25 Prozent). In den vergangenen zehn Jahren nahm die Krebssterblichkeit altersstandardisiert um elf Prozent ab. Männer waren häufiger von Todesfällen aufgrund von Krebs betroffen als Frauen.

Die übrigen Sterbefälle verteilten sich auf Krankheiten der Atmungsorgane (fünf Prozent), der Verdauungsorgane (vier Prozent), sonstige (17 Prozent) sowie äußere Todesursachen (vorwiegend Verletzungen und Vergiftungen; sechs Prozent).

70 oder älter

Zwischen dem Sterbealter und den zugrundeliegenden Todesursachen zeigt sich ein klarer Zusammenhang. Im Jahr 2009 waren knapp drei Viertel aller Verstorbenen 70 Jahre oder älter. Die häufigsten Todesursachen im höheren Alter sind Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs. Rund 23 Prozent aller Todesfälle traten zwischen dem 40. und dem 70. Lebensjahr auf, wobei der Großteil dieser Todesfälle auf Krebserkrankungen zurückzuführen war. Auch die Herz-Kreislauf-Krankheiten sind im mittleren Erwachsenenalter bereits als Todesursache von Bedeutung. Jeder vierte bis fünfte Todesfall war 2009 dieser Krankheitsgruppe zuzurechnen.

Bei Jugendlichen und bei jungen Erwachsenen unter 40 Jahren (zusammen rund zwei Prozent aller Sterbefälle) waren Unfälle die häufigste Todesursache. Anteilsmäßig ebenfalls relativ häufig waren Suizide. (APA)

Kommentar posten
17 Postings
Krebspatienten für Krebspatienten
00
22.7.2010, 01:29
Ja, ja, und

40 % der Krebserkrankungen haben aktiven und passiven Tabakrauch als Verursacher!
Daher: www.sis.info

102m2 Wohnung
00
13.6.2010, 14:40

man beachte die tolle Garnierung der Stelze!

inness robins
10
13.6.2010, 07:00
33.223 Gestorbenen

jeder Tote ist einer zuviel-aber ist das korrektes
Deutsch?

X0 Phia
01
12.6.2010, 18:11
Leider überlebt die Nahrungsverweigerung auch keiner;-)

iohui
02
12.6.2010, 00:34
müsste man nicht eigentlich eine steigerung der herztoten anstreben,

natürlich möglichst alte.

denn das ist die einzige möglichkeit gesund und ohne gewalt zu sterben.
100 % herztote heisst, keine tödlichen krankheiten, keine unfalltoten, keine gewalttoten.

pretty1
00
13.6.2010, 11:27
Ganz einfach: Zigaretten billiger und fleissig weiterrauchen !

gärtner
00
12.6.2010, 17:45

ja das ist eben das dilemma in der medizin, hier hält sich jeder für einen (fs3) experten.

erich1963
00
12.6.2010, 08:30
Seit wann gelten Herzkranke als gesund?

anders and
 
02
13.6.2010, 18:13
wie wird das ruhige , plötzliche Entschlafen von 100-jährigen klassifiziert?

Als Herztod!

Wichtig ist jedenfalls, dass der Geist länger intakt ist als das Herz - ein übergesundes Herz kann da durchaus von Nachteil sein.

Anna Lise
02
11.6.2010, 23:53
Da kann man sich sein eigenes Sterberisiko für einen gewissen Zeitraum / für eine bestimmte Art des Todes ausrechnen lassen

http://www.deathriskrankings.com/Default.a... eSupport=1

J R
31
11.6.2010, 19:18
Rückgang der Gesamtsterblichkeit in Österreich

ähm, Gesamtsterblichkeit gesunken?
Und ich dachte bisher immer die Gesamtsterblichkeit liegt schlußendlich bei 100%.

anders and
 
00
13.6.2010, 18:15
schlußendlich, mit dem Ende der Menschheit: ja!

Denn erst da sterben 100% der Bevölkerung, vorher sind es meist 1,2 bis 2%, in Katastrophenjahren sogar 3-4%.

hlg
00
12.6.2010, 18:44
würd ich auch so sehen...

wir werden jetzt unsterblich!

Totaler Durchblicksstrudel
01
11.6.2010, 21:47

pro Jahr? :(






(Gesamtsterblichkeit ist die Quote bezogen auf die Gesamtbevölkerung)

erich1963
04
11.6.2010, 15:26
Das "Stelzn-Schlagl"

Ein Klassiker in der Medizinliteratur...
;-)

Chocoholic
00
11.6.2010, 17:22
was, vom knochen erschlagen?

erich1963
02
12.6.2010, 08:29
Nein, zugefettet.

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