Präsident ehrte fünf TU-Absolventen

11. Juni 2010, 11:47
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Studentin mit drei Kindern absolvierte zwei Studien mit "Sehr gut", arbeitete an der Akademie der Wissenschaften und leitet eine Stabstelle der FH Joanneum

Zum 30. Geburtstag eine Promotion "sub auspiciis praesidentis" - dieses besondere Geschenk hat heute, Freitag, der Kärntner Martin Wrulich an der Technischen Universität (TU) Wien erhalten. Neben dem Elektrotechniker sind außerdem noch fünf weitere TU-Absolventen von Bundespräsident Heinz Fischer für ihre akademischen Höchstleistungen geehrt worden: Sie haben in der Oberstufe lauter Einser im Zeugnis gehabt, die Matura mit Auszeichnung bestanden, außerdem wurden sämtliche Diplomprüfungen und die beiden Rigorosen sowie die Dissertation mit "Sehr gut" beurteilt.

Wrulich studierte neben seiner Ausbildung an der TU auch an der Wirtschaftsuniversität (WU), veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und absolvierte einen Forschungsaufenthalt an der Stanford University.

Tätigkeit bei CERN

Auch die anderen Sub-Auspiciis-Promovenden zeichnen sich durch vielfältige Interessen aus: Robert Fröschl (Fakultät für Physik) studierte Technische Mathematik (TU Wien), Physik (Uni Wien) und Astronomie (Uni Wien). Er arbeitete für die Siemens Austria Space Business Unit und die Austrian Research Centers, derzeit ist er am Europäischen Kernforschungszentrum CERN. Heinrich Moser (Fakultät für Informatik) unterrichtete bereits in seiner Schulzeit während eines Austauschjahrs in den USA Informatik an einer Schule.

Roswitha Wiedenhofer (Fakultät für Elektrotechnik) studierte Meteorologie und Geophysik an der Uni Graz und arbeitete nebenbei am Institut für Geophysik und an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Derzeit leitet sie die Stabstelle "Koordination Forschung und Entwicklung" der Fachhochschule Joanneum und koordiniert nebenbei noch ihre drei Kinder.

"Nebenbei" MBA-Titel in Betriebswirtschaft

Sebastian Caban (Fakultät für Elektrotechnik) absolvierte sein Diplomstudium in viereinhalb Jahren als bester Student der Fakultät. Nach einem Jahr an der University of Illinois kehrte er an die TU zurück und holte sich nebenbei noch einen MBA-Titel der Universität Wien in Betriebswirtschaft. Gerald Jordan (Fakultät für Elektrotechnik) absolvierte sein Diplomstudium an der Fakultät für Physik und wechselte dann an die Elektrotechnik. Seit 2006 ist er auch an der International Max Planck Research School on Advanced Photon Science tätig und beschäftigt sich wissenschaftlich mit mathematischen Modellen, scientific computing, Quantenfeldtheorie und grundlegenden Fragen der Physik.

(APA)

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