US-Gericht weist Sammel­klage gegen UBS ab

11. Juni 2010, 09:28
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Kläger hätten Vorwurf der Markt­manipulation im Zusammenhang mit Auction Rate Securities durch UBS nicht belegen können

New York - Ein Gericht in New York hat eine Sammelklage gegen UBS im Zusammenhang mit sogenannten Auction Rate Securities (ARS) abgewiesen. In dem am Donnerstag veröffentlichten Gerichtsurteil erklärte US-Bezirksrichter Lawrence McKenna, die Kläger hätten den Vorwurf der Marktmanipulation durch UBS nicht belegen können.

Die Kläger haben nun 20 Tage Zeit, um neue Argumente und Sachverhalte beizubringen.

Der gleiche Richter hatte im März 2009 eine ähnliche Klage zugunsten von UBS entschieden. Damals hatte sich die Bank allerdings in einem Abkommen mit dem New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo bereiterklärt, Anleihen im Volumen von 18 Mrd. Dollar (14,9 Mrd. Euro) zurückzukaufen. Auch andere Banken hatten damals solche Vereinbarungen unterschrieben.

Bis zur Finanzkrise galten Auction Rate Securities als besonders sichere Anleihen, da ihr Zinssatz immer wieder neu angepasst wurde. In der Finanzkrise war der Markt zusammengebrochen und Anleger blieben auf den Anleihen sitzen. (APA/Reuters)

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