Festplatten-Crash als ständige Gefahr für PC-User

11. Juni 2010, 09:12
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    foto: arconis.de

    Das Tool steht für Windows-Nutzern ab XP bzw. Server 2003 bereit.

Freeware "Acronis Drive Monitor" macht Fehlererkennung leicht

Das für Backup- und Recovery-Lösungen bekannte Unternehmen Acronis hat ein kostenloses Tool veröffentlicht, das Windows-Usern hilft, Probleme mit der Festplatte frühzeitig zu erkennen. Ziel ist, dass der "Acronis Drive Monitor" Anwender durch rechtzeitige Warnungen die nötige Zeit verschafft, erforderliche Datensicherungen durchzuführen und sich so vor den Auswirkungen eines Festplatten-Ausfalls zu schützen.

Anpassung

Dabei nutzt die Acronis-Software unter anderem die "Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology" (S.M.A.R.T), die heute bei den meisten Festplatten zum Einsatz kommt. "Wir wollen die Informationen dabei so aufbereiten, dass die Oberfläche für alle User verständlich ist", meint Matthias Höpfl, PR Manager bei Acronis. Denn mit technischen Informationen im Hintergrund kann der Durchschnittsuser wenig anfangen.

Backup-Erinnerung

Hintergrund für die Entwicklung des Tools ist die Bedeutung, die Festplatten-Inhalten zukommt. "Ganz gleich, ob zuhause oder im Büro, der Zugriff auf die Daten muss in jedem Fall gewährleistet sein," betont Acronis-CEO Jason Donahue. Falls eine Festplatte defektbedingt ausfällt, ist das aber nur der Fall, wenn ein möglichst aktuelles Backup exisitiert. Genau dafür soll nötigenfalls der Acronis Drive Monitor sorgen, indem er auch an die Datensicherung erinnert.

Benachrichtigung

Das Tool dient dazu, Betriebsparameter wie die Festplattentemperatur zu veranschaulichen und kann den User per E-Mail oder Windows-Taskleiste benachrichtigen, wenn es ein Problem feststellt. Dabei verspricht das Unternehmen eine verständliche Erklärung und schrittweise Anleitung zum Beheben des Problems. Neben der physischen Festplatte wird auch der Zustand des Betriebssystems überwacht, um beispielsweise Schäden im Dateisystem zu erkennen. Ferner führt das Programm Buch darüber, ob und wann zuletzt ein Backup durchgeführt wurde, auf das im schlimmsten Fall zurückgegriffen werden könnte.

Nur nicht zu technisch

Für die Nutzung des Acronis Drive Monitor sind Festplatten ideal, die von vornherein und ohne zusätzliche Kniffe S.M.A.R.T unterstützen. Letztendlich setzt das Tool nämlich darauf, die entsprechenden Daten für den Nutzer aufzubereiten. Genau darin sieht das Unternehmen einen entscheidenden Vorteil. "Theoretisch könnte man auch Backup mit Scripting- und Onboard-Mitteln lösen", meint Höpfl. Für Anwender sei es freilich in beiden Fällen bequemer, eine Software zu nutzen, mit der sie ohne große technische Kenntnisse zurecht kommen.

 

Der Acronis Drive Monitor ist in die aktuellen kommerziellen Backup- und Recovery-Lösungen des Unternehmens integriert. Außerdem gibt es das Tool für Windows XP, Vista oder 7 sowie Server 2003 und 2008 als eigenständige Freeware angeboten. (pte)

solandre
 
00
12.6.2010, 04:39

ich bin softwareentwickler (selbständig) und mein backupplan sieht vor, dass ich jeden tag nach arbeitsende, ein backup der dateien auf die externe festplatte lege. angedacht ist auch, dass ich ein backup auf einen server im netz lege, für den fall in dem die wohnung und alles equipment verbrennt.

hüstel, aber die realität sieht noch etwas anders aus. ich glaub ich muss mich endlich einmal intensiv mit versionskontroll- und backup-tools beschäftigen.

Zwei Und Vierzig
00
13.6.2010, 10:16

Das ganze von einem Externen Dienstleister ankaufen (ala SourceForge) - der seine Rechner in einem Serverraum ausgelagert hat, und auch für die Datensicherung verantwortlich ist.

Monopoly mit Hut
00
11.6.2010, 13:15
Google-Studie

Hat die Google-Studie über die Auswertung der S.M.A.R.T.-Werte nicht ergeben, dass diese NICHT anzeigen, wann eine Festplatte den Geist aufgibt?

Die Conclusio war doch, dass entweder die Festplatte gleich kaputt wird oder ewig hält, oder so.

(Muss mal suchen, vielleicht finde ich die Studie noch.)

gerd moser1
 
01
15.6.2010, 10:22
schaut mal auf den wikipedia eintrag zu s.m.a.r.t

der artikel geht zwar auf die studie ein und untermauert deine aussage, jedoch ist s.m.a.r.t scheinbar doch noch gut für eine wahrscheinlichkeitsannahme!

hier der link http://en.wikipedia.org/wiki/S.M.A.R.T.

gerd moser, http://datenstrom.at

Monopoly mit Hut
00
15.6.2010, 13:30

Danke

STOPPT DEN ZENSURWAHN DER POLITIKER - JETZT!
21
11.6.2010, 11:04
acronis ist mist. nimmts ghost.

ghost kann mehr, ist schneller und imho auch benutzerfreundlicher.

XphX
 
00
11.6.2010, 10:43

Zugegeben, die aktuellen Programme True Image 2010 und vorallem Backup and Recovery 10 sind nicht nur bequem, sondern zuverlässig. Das ist die einzige Lösung, der ich derzeit meine Daten anvertrauen würde und tw. auch tue.

Allerdings denke ich nicht, dass S.M.A.R.T.-Frühwarnungen so wichtig sind. Bei mir wurde einmal frühgewarnt, ich hatte dann noch wenige Minuten übrig... wobei mit Erinnerungen ans Backup bei Acronis wenigstens keine Pseudo-Sicherheit suggeriert wird, wenn laut S.M.A.R.T. alles okay ist.

Das Problem ist eher, dass Anwender einfach auf Backups verzichten. Egal ob 20 oder 60 Jahre alt: ...moment, meine Dateien, die "da drin" sind, können verlorengehen? Aber das ist doch ganz neu...

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