GM-Börsengang nicht vor viertem Quartal

11. Juni 2010, 15:34
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US-Regierung hatte GM vor einem Jahr mit 50 Milliarden Dollar aus der Insolvenz befreit

Washington - Die knapp der Pleite entronnene Opel-Mutter General Motors strebt einen Rückgang an die Börse möglicherweise noch 2010 an. Die Entscheidung über den Zeitpunkt liege beim Autobauer, teilte das US-Finanzministerium am Donnerstag mit. Vor dem vierten Quartal 2010 werde es einen solchen Schritt aber nicht geben. Die Regierung werde sich das Recht zur Entscheidung vorbehalten, ob und in welchem Umfang sie sich an dem Börsengang beteilige.

Das US-Finanzministerium hatte den Konzern mit rund 50 Milliarden Dollar Hilfen vor dem Aus gerettet und im Gegenzug knapp 61 Prozent der GM-Anteile übernommen. Mitte Mai hatte GM erklärt, die Rückkehr an die Börse sei 2011 möglich. Dann könnte auch die Regierung ihren Mehrheitsanteil an GM reduzieren. Dank einer Rosskur mit Fabrikschließungen und Stellenkürzungen hatte der größte US-Autobauer zuletzt die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft.

Am Mittwoch hatte die deutsche Bundesregierung einen Antrag auf Hilfen des Bundes für Opel mit seinen 25.000 Beschäftigten in Deutschland abgelehnt. Nun kann der Autobauer nur noch auf den finanziellen Beistand der Bundesländer hoffen. (APA/Reuters)

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