Arabische Länder feiern Erdogans Widerstand gegen Israel

10. Juni 2010, 15:49

Beifall für türkischen Ministerpräsident bei Eröffnung des Wirtschaftsforums in Istanbul

Istanbul - Unter dem Beifall arabischer Teilnehmer hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan zur Eröffnung eines Wirtschaftsforums Israel erneut scharf angegriffen. Mehrere Redner stellten sich hinter die Forderung der türkischen Regierung, Israel müsse sich für die blutige Erstürmung einer Schiffsflotte mit Hilfsgütern für den Gazastreifen entschuldigen. Bei der Militäraktion in der vergangenen Woche waren neun Türken ums Leben gekommen.

"Werden wir schweigen angesichts der Ermordung von neun Menschen?", fragte Erdogan. "Wir können die Augen nicht verschließen angesichts dieses Banditentums in internationalen Gewässern. Von jetzt an kann es so nicht weitergehen."

Der Vorsitzende der Arabischen Liga, Amr Mussa, warf Israel fortgesetzte Gräueltaten und Angriffe vor. Das Land habe die Menschenrechte und internationales Recht verletzt. Mussa lobte die Türkei dafür, Israel während der Kommandoaktion auf dem Schiff herausgefordert zu haben. "Das sind auch unsere Märtyrer", sagte er.

Erdogan wies Vorwürfe zurück, sein Land wende sich vom Westen ab. Dies seien böswillige Unterstellungen, mit denen der Aufbau guter Beziehungen zwischen der Türkei und der arabischen Welt gestört werden solle. Der Ministerpräsident betonte gleichzeitig, die Türkei halte an ihrem Aufnahmegesuch an die Europäische Union fest.

Das türkisch-arabische Wirtschaftsforum dient dem Ausbau der Handelsbeziehungen zwischen der Türkei und ihren Nachbarn im Nahen Osten und Nordafrika. Erdogan erklärte in seiner Eröffnungsrede: "Wir streben eine Freihandelszone mit den Arabischen Staaten an." Die Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit könnte auch zur Stabilisierung des Nahen Ostens beitragen, erklärte Erdogan.

Die Türkei hat bereits bilaterale Freihandelsabkommen mit Ägypten, Jordanien, Marokko, Syrien, Tunesien und den Palästinensern geschlossen. Mit dem Libanon und Libyen wird nach Angaben Erdogans derzeit verhandelt. (APA/apn)

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Ist doch egal oder
00
Das 5. Gebot??

Bei den Moslems ist das ein anderes gebot, aber macht nichts. Das gibts nur bei den Christen.
Übrigens, wer anderen einen Moralischen Vortrag hält sollte doch Intelligent genug sein und seine eigene Vergangenheit und Glauben kennen.
Es waren doch keine Moslems die in Kreuzzügen 4 Millionen Menschen getötet haben, 50 Millionen an der Kolonialisierung, 70 Millionen im1. uns 2.ten Weltkrieg uns 6 Millionen Juden. Also Bitte !!
Es sind die meinungen von ungebildeten Menschen die sagen MOSLEMS sind gewalttätig. da lach Ich nur!!

universelles recht auf atomwaffen
32
12.6.2010, 10:07
die türkei nimmt jenen platz ein, der ihr als nachfolgestaat des osmanischen reichs zusteht

die führungsnation der islamische welt.

ich weiß, das stört euch sehr. oberster, privilegiertester diener der eu wäre euch lieber gewesen...

msm
10
12.6.2010, 23:24
Nimmt nicht erst ein, diesen Platz hat dieser Staat schon längst

...schon während der letzten Osmanen bewiesen die Jungtürken, u.a. Enver Pascha, was von ihren Ideen und sogenannten Reformen zu halten ist. Der 1.WK wurde dazu verwendet, zuvor unter Einschaltung der Kurden, Armenier zu vernichten. Mit Erfolg, nun sind eben die Kurden an der Reihe.
Alleine das Ansinnen, in die EU aufgenommen zu werden, ist schon weit mehr als eine bodenlose Frechheit! Nichts gegen Anatolier, Türken- zumeist anständige, fleissige und ehrliche Menschen, die eine Bereicherung für die EU wären. Aber die Politik, der fadenscheinige Laizismus, die Trennung von Staat und Religion, kann nicht ernst genommen werden.
Solche Systeme passen nicht in die EU, islamische Ideen sind ein Paradoxon des 21. JH, nicht mehr, nicht weniger.

Alba Timur
00
17.6.2010, 02:14

Die Jungtürken haben mit dem osmanischen Reich soviel gemeinsam wie Holländer mit den Deutschen.

msm
00
17.6.2010, 14:12
Schlechter Vergleich

Die Jungtürken Bewegung entstand 1889 im osmanischen Reich, mit dem Ziel eine liberale Politik einzuführen. Man kann darin auch den letzten Versuch sehen, den sich abzeichnenden Zerfall des ormanischen Reiches zu verhindern. Politische Parteien, ob sie nun mehr oder weniger Gemeinsamkeiten haben, kann man wohl nicht mit Staaten oder Völkern vergleichen

ethem dirigonquil
 
11
15.6.2010, 01:51
Jungtürken, islamische Ideen und Paradoxon?

Sie scheinen nicht sehr informiert zu sein über die Tatsachen. Die Jungtürken waren Leute, die den Islam abschaffen wollten.

Im osmanischen Reich haben sich die Bewohner nicht "Türken" genannt, weil es keinen Nationalismus gab und er nicht im Einklang mit ihrer Religion ist. Kaum ist die Religion verschwunden, wurde es zu einem Kinderspielt die Nationenen innerhalb eines Landes gegeneinander aufzuhetzen.

Es gibt 57 ethnische Gruppen in der Türkei und im osmanischen Reich waren es noch mehr. Der Grund warum es keine Probleme gab war ihre Religion, der ihnen lehrte, dass jeder Mensch vor dem Schöpfer gleich sei.

Der heutige Kurdenkonflikt ist auch nur eine Geheimdienstarbeit fremder Nationen. Sowie CIA die Taliban erschaffen hat.

msm
10
15.6.2010, 09:03
Die Jungtürken, ursprünglich eine demokratische..

Bewegung, strebten eine Liberalisierung des Staates an, (Ittihad ve Terakki Firkasi), die Wiedereinführung der Verfassung von 1876; die Gleichheit aller Bürger, egal welcher Volkszugehörigkeit, Sprache, Religion.
Sie versuchten durch Kooperation mit Minderheiten, den drohenden Zerfall des Reiches zu verhindern. Erfolglos! Die demokratische Bewegung wandelte sich zu einer diktatorischen.
Sie wollten den Islam nicht abschaffen sondern durch den Laizismus eine strenge Trennung von Religion und Staat erreichen.
Viele ethnische Gruppen gab es, ja, aber warum. Besetzte Gebiete, mit verschiedenen Völkern und Religionen, die sich eben aus dem Joch der Unterdrückung befreien wollten. Ewig kann man eroberte Gebiete eben nicht behalten.

Idefix >:-/
41
12.6.2010, 01:25
Amr Mussa: "Das sind auch unsere Märtyrer"

Also doch Jihadisten?

msm
00
14.6.2010, 23:25
Interessant...

Was meinen Sie damit, nach Definition:
Terrorismus von unten, mit dem Ziel zur Errichtung eines global- sunnitischen Kalifats.
Oder etwa eine Symbiose von religiösem Terrorismus mit gewinnorientierter, organisierter Kriminalität

Semerkant
 
03
12.6.2010, 13:05

Der Begriff "Märtyrer" wird in der islamischen Welt anders verstanden als in den westlichen Ländern. Ein Märtyrer ist auch Jemand der sich für eine gute Sache einsetzt, und dabei umgebracht wird. Dieser muss nicht kriegerisch sein.

kurt haenel
 
01
11.6.2010, 23:29

Erdogan ist sauer auf die EU, also biedert er sich den Arabern an.

DerHinterfragende
10
14.6.2010, 09:09
wie billig

und vor allem - wie dumm ...

O.J. Homer
 
104
11.6.2010, 14:44
gipfel der heuchelei

warum sagt niemand , dass bei der IHH 1997 bei einer hausdutrchsuchung schwere waffen gefunden wurden sowie pamphlets mit aufrufen zu jihad.

IHH leute hatten verbindungen zu den islamisten in bosnien, kosovo und tschechenien.
für die damalige türkische regierung waren es terroristen , die heutige nennt sie "humanisten"

es wundert mich nur , dass mankells, sozis aus deutschland und andere finden nichts anstössigen in solcher gesellschaft unter dem harmlosen namen friedens flottila zu verreisen.
warum denkt niemand nach warum zypern ihnen nicht erlaubt hat von dort auszulaufen

ethem dirigonquil
 
00
15.6.2010, 01:55

Sie reden so, als wären sie selbst bei der Hausdurchsuchung dabei gewesen. Es ist sehr arm zu sehen, wenn Leute über einen fremden Land versuchen zu berichten, zu dem sie weder kulturellen noch sprachlichen bezug haben.

Islam, schwere Waffen, Fahne mit Jihad = also Klischees kann man glaub ich nicht noch besser darlegen.

Vergisst nicht was Edward Bernays gesagt hat 1928 auf der ersten Seite seines Buches.

msm
00
16.6.2010, 12:37
PR, Propaganda...

sind nicht nur in Demokratien Mittel zur Beeinflussung der Meinung...
Wie man aus Ihren Zeilen erkennt sind Sie ein typisches Opfer geistiger und politischer Manipulation.
Sie bemerken es nur noch nicht. Hätten Sie das zitierte Buch gelesen, naja vielleicht doch, aber verstanden haben Sie es bestimmt nicht

Speaker of the US Congress
56
11.6.2010, 14:04
Erdogan hat zumindest dort cojones,

wo die anderen einen Geldbeutel haben.

Peter Alpenrausch
12
12.6.2010, 10:28
meine vollste Bewunderung und Mitleid!

Eier am Arsch stell ich mir aber schon ein bisserl unangenehm vor

Anton Friesl
35
11.6.2010, 13:50
Die meisten Soldaten sind Gesindel.,.

Italian flotilla journalist: My credit card was used after IDF confiscated it

http://tinyurl.com/3xoj4g2

sicklikejosef
 
00
11.6.2010, 21:21
Das ist äußerst erheiternd

divan
14
11.6.2010, 12:23
Der Erdi von Arabien =)

Der gute Erdi weiss halt woher der Rubel rollt!!!

raymond a
103
11.6.2010, 10:54

Für ein wenig billiges Öl gestattet man dem schlimmsten Kriminellen unter den Staatschefs weiter seine Streiche spielen - und wählt ihn auch noch in den Menschenrechtsrat:

http://aron2201sperber.wordpress.com/2010/05/1... rechtsrat/

raymond a
1510
11.6.2010, 10:49

Was unterscheidet die Tragödie der Palästinenser in Israel von jener der Kurden in der Türkei?

http://aron2201sperber.wordpress.com/2009/01/3... spruch-an/

Während es 22 arabische Staaten gibt, die zwar nicht in der Lage waren palästinensische Flüchtlinge in ihre Gesellschaften zu integrieren (4,5 Millionen Palästinenser zählen immer noch als Flüchtlinge) aber dafür den Kampf des palästinensischen Volkes gegen den Fremdkörper in der arabischen Welt permanent unterstützen, fehlt den Kurden solch eine Lobby.

Halbmond
21
11.6.2010, 15:21

Das ist ein vergleich,pfui teufel.

msm
00
14.6.2010, 23:42
Noch viel schlimmer,

...die Kurden sind zudem ebenfalls Moslems, Lobby haben sie aber trotzdem in der arabischen Welt keine, somit stellt sich schon die Frage, warum noch immer an die 4 Millionen Palästinenser in Flüchtlingslagern vegetieren. Anscheinend sind die Anrainerstaaten Israels nicht an einem dauerhaften Frieden interessiert, sonst hätten sich schon etliche Möglichkeiten geboten auch die Situation der Palästinenser zu verbessern. Liegt offensichtlich nicht im Interesse der Anrainerstaaten, diese tickende Bombe zu entschärfen. An sich unverständlich, mit israelischem Know How würden sich diese Staaten weitaus besser entwickeln können. Aber Wohlstand und soziale Sicherheit der eigenen Staatsbürger sind sichtlich unwichtig.

g
02
11.6.2010, 12:05

gruenden sie eine lobby..ich habe gehoert iman kann sehr viel geld su verdienen

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