"Atalanta"-Kommandeur will Militär an Bord ziviler Schiffe

10. Juni 2010, 15:42
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Admiral Peter Hudson, Atalanta-Kommandeur
    foto: reuters/thierry roge

    Admiral Peter Hudson, Atalanta-Kommandeur

Admiral Peter Hudson: "Sechs entschlossene Marinesoldaten können ein Schiff ebenso gut verteidigen wie wir mit einem teuren Zerstörer"

Brüssel - Militärische Bewachungskommandos an Bord von bestimmten Schiffen sollten öfter als bisher zur Abwehr somalischer Piraten eingesetzt werden. Dies hat der Kommandeur des EU- Marineeinsatzes "Atalanta", der britische Admiral Peter Hudson, gefordert. "Ich bin immer für militärische Schutzteams an Bord von Schiffen gewesen, wenn das in den richtigen Umständen auf den richtigen Schiffen gemacht wird", sagte er am Mittwoch in Brüssel.

Sechs Mann pro Schiff

"Sechs entschlossene Marinesoldaten können ein Schiff ebenso gut verteidigen wie wir mit einem teuren Zerstörer", sagte Hudson. Er sei für den Einsatz solcher Soldaten an Bord jener Schiffe, die humanitäre Hilfsgüter des Welternährungsprogramms (WFP) oder Versorgungsgüter für die Soldaten der Afrikanischen Union (AU) in Somalia transportieren. "Das würde mir einen besseren Einsatz der Zerstörer und Fregatten erlauben", sagte er. In den vergangenen sechs Wochen habe es in einer Reihe von Staaten - von Malta über Panama, Sierra Leone, St. Vincent, den Libanon und die Komoren - ein "Momentum" zugunsten des Einsatzes solcher Soldaten gegeben. Hudson: "Wir machen Fortschritte."

Fortschritte

Auch beim Schutz der "normalen" Handelsschifffahrt habe die EU-Operation gegen Piraten gemeinsam mit der NATO und anderen Staaten erhebliche Fortschritte gemacht. Mehr als 70 Gruppen mit rund 500 Piraten seien in den vergangenen drei Monaten rechtzeitig an Kaperungsabsichten gehindert worden. An der rund 2000 Kilometer langen somalischen Küste befänden sich jedoch mindestens 70 Piratenlager, die nicht alle kontrolliert werden könnten. Derzeit befänden sich 17 Schiffe mit 400 Seeleuten in der Gewalt von Piraten. Im Golf von Aden sei es gelungen, die Zahl der Piratenangriffe von durchschnittlich 15 auf vier bis fünf pro Monat zu verringern. Viele Angriffe ereigneten sich mittlerweile näher an der indischen als an der afrikanischen Küste.

Die EU-Außenminister werden voraussichtlich in der kommenden Woche das Mandat des Anti-Pirateneinsatzes um ein Jahr bis Ende 2011 verlängern. Noch im Juni übernimmt der britische General Buster Howes das Kommando des Einsatzes. (APA)

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Süddeutsche Zeitung: Mehr Schutz vor Piraten

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Jagdkommando

vielleicht könnte dann sogar österreich an der piratenjagd teilnehmen. Österreichs soldaten an bord von frachtschiffen

vieleicht trifft sich indien mit china da über afrika

gebt den matrosen etwas mehr geld - und IHR müßt dies nicht in waffen investieren

Soldaten wie Lotsen! Warum nicht dann kann man einen Lotsen Service anbieten?

Ein paar Soldaten mit klarem definierten Regeln und Kontrolle im Umgang mit den Piraten bieten Lotsen Dienste an, gehen irgendwo an Bord mit Mobilen Waffensystemen die man zur Verteiligung braucht und gehen am Ende der Gefahrenzone wieder von Board. Das Kostet den Reeder dann X Dollar und fertig. Die Uno oder Nato oder so überwacht die Soldaten. Das Geld das man spart im Vergleich zu Atalanta und ein Teil der Einnahmen gehen in die Entwicklung von Alternativen für die Piraten und die Bevölkerung der Region, denn die machen das mangels Alternativen (wenigstens ein grosser Teil davon). Vielleicht wäre das ja eine schöne Einnahmequelle für arme Länder, gelangweilte Armeen und deren Soldaten ehem. piraten. Auch Gutenberg hätte dann Einnahme

Die Idee ist nicht schlecht

Große Nationen wie USA, Frankreich, Russland, Deutschland, China und andere erstellen eine internationale Truppe zusammen die ein paar soldaten auf fast jedes große schiff tun, dass am horn vorbei fährt. diese soldaten sind dann auch außnahmen und dürfen waffen am bord ziviler schiffe tragen was beim ein/ausladen streng kontrolliert wird

somit kann man viel geld sparen und die sicherheit doch garantieren

braucht man gar nicht ...

in Süd-Afrika gibt es eine Armee von ehemaligen söldnern die gerne Wachdiesnt-Aufgaben übernehmen.

Frage


dürften diese "entschlossenen" Soldaten dann auch auf Israelis schießen, wenn sich das zivile Schiff in internationalen Gewässern befindet und die Israelis wieder einmal versuchen Schiffe zu kapern?

bin gespannt, ob das durch die Zensur geht ;-)

duerfen?
all is fair in love and war.
ueberleben wuerden sie es nicht.
deswegen: stinkbloede frage.
nebenbei: wenn die schiffe nicht als kriegsschiffe gekennzeichnet sind duerfen sie sich gegen verbrecherische akte (piraterie) wehren aber nicht gegen militaerische, das waere kriegsrechtlich illegal.

ICH WÜRDE DIE PIRATEN NACH FLORIDA SCHICKEN!

Sollen die Frächter doch Söldner einstellen!

Es sind doch private <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<GÜTER;WARUM SOLL DER <<<<<<<<STEUERZAHLER FÜR DEN <SCHUTZ VON <PRIVATEN <UNTERNEHMEN AUFKOMMEN?

ein bisserl sehr kurz gedacht...

Und ihr privates Eigentum soll von Polizei/Justiz/MA48/usw. nicht mehr berücksichtigt werden? Zahlt ja "der Steuerzahler"...

Mein Privates Eigentum macht keine Weltreise!

Und mit dem Schutz für den Normalo Bürger ist es nicht weit her,hat man ja bei den Yacht Entführungen vor Somalia gesehen da hat man keine Kreuzer geschickt.

hab ich mir auch mal gedacht.
vorteil waer: die knallen ein piratenboot einfach ab und kein mensch redet ein wort drueber.
nie.
wenns russische soldaten sind, dann sind sie besonders billig und wenn sie mal was erzaehlen - dann auf russisch.

Wenn der Staat seinen Bürger nicht mehr schützen kann, was für eine Existenzberechtigung hat er dann noch ?

Wenn sich der Bürger selber schützen muß, dann braucht er den Staat nicht mehr .
Dann muß sich aber auch jeder selber um´s Einkommen kümmern, also auch Bedürftigen etc. Und wenn die das dann müssen braucht es noch weniger Staat.

Es ist mir schon klar, dass sich im Staatsverständnis Konservativer Staat und Bürger auseinander dividieren ;-)

Welcher Staat? Somalia?

Stimmt nur ist Panama nicht Mitglied der NATO oder EU. Wenn also deutsche Reeder um Geld zusparen unter Billigflagge fahren, so tragen sie die Konsequenzen. Denn Aufgabe der BW ist der Schutz .de uns seiner Verbündeten, nicht seiner Konkurrenten.

Also kann Panama auf alle unter panamansischer Flagge fahrenden Schiffe eigene Marinesoldaten einsetzen oder hat für den Einsatz zu zahlen. Gut die Sache mit eigenen Soldaten hatsich erledigt, weil Panama keine Armee hat.
Ich sehe nicht ein, dass ein Staat eigene Mittel aufwenden darf um sich selber durch Entziehung von Steuern zu schädigen und dies wird durch die Reeder sehr ausgiebig gemacht. Bei Billigflaggenstaaten wie Malta, Zypern usw. sieht es aufgrund internationaler Verträge etwas anders aus, aber da wäre auch eine Lösung zu finden.

Nun, dann muß man in Kauf nehmen , daß nicht der Reeder und auch nicht der Wareneigner geschädigt werden, sondern die Bürger, die ebenfalls, wenn auch aus anderen Gründen diese Versicherungen bedienen.

Auch Rückversicherer kosten Geld . Damit wird der Verlust sowieso sozialisiert. Aber um die pekuniären Verluste geht es gar nicht sondern um den Souveränitätsverlust auf eigenem Territorium und um den Schutz eigener Bürger. Wenn der Staat mit derart fadenscheinigen Argumenten wie "Billigflagge" seinen Verpflichtungen zum Schutz von Bürgern und deren Eigentum nicht nachkommen will , dann braucht ihn keiner und jeder müde Cent den man Politikern zukommen lässt ist rausgeschmissen.
Die äussere und daraus folgend die innere Sicherheit sind DIE ALLERERSTE KERNZELLE JEDES Gemeinwesens. Ist diese nicht mehr gewährleistet wird das Gemeinwesen auch nicht mehr gebraucht.
Das hat mit konservativen Ansichten herzlich wenig zu tun.

Endlich jemand der weis von was er spricht!

Heisst im Klartext: Der bei Ihnen Resonanzen weckt ;-)

Moment mal -

es handelt sich ja nicht um sein Staatsgebiet sondern um ein für alle frei zugängliches Territorium.

und sie legen sich gefälligst eine private truppe zur sicherung ihres persönlichen eigentums zu, wie kommen die anderen dazu, die polizei zu bezahlen! mich interessiert auch nicht, wenn ihnen ihr privateigentum gestolen wird! eigentlich können wir uns ja gleich die ganze gerichtsbarkeit sparen!

Unser Pariser ist wieder mal fleißig am Unsinn Posten!

die leser sehen das offensichtlich anders :)

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