Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Admiral Peter Hudson, Atalanta-Kommandeur
Brüssel - Militärische Bewachungskommandos an Bord von bestimmten Schiffen sollten öfter als bisher zur Abwehr somalischer Piraten eingesetzt werden. Dies hat der Kommandeur des EU- Marineeinsatzes "Atalanta", der britische Admiral Peter Hudson, gefordert. "Ich bin immer für militärische Schutzteams an Bord von Schiffen gewesen, wenn das in den richtigen Umständen auf den richtigen Schiffen gemacht wird", sagte er am Mittwoch in Brüssel.
Sechs Mann pro Schiff
"Sechs entschlossene Marinesoldaten können ein Schiff ebenso gut verteidigen wie wir mit einem teuren Zerstörer", sagte Hudson. Er sei für den Einsatz solcher Soldaten an Bord jener Schiffe, die humanitäre Hilfsgüter des Welternährungsprogramms (WFP) oder Versorgungsgüter für die Soldaten der Afrikanischen Union (AU) in Somalia transportieren. "Das würde mir einen besseren Einsatz der Zerstörer und Fregatten erlauben", sagte er. In den vergangenen sechs Wochen habe es in einer Reihe von Staaten - von Malta über Panama, Sierra Leone, St. Vincent, den Libanon und die Komoren - ein "Momentum" zugunsten des Einsatzes solcher Soldaten gegeben. Hudson: "Wir machen Fortschritte."
Fortschritte
Auch beim Schutz der "normalen" Handelsschifffahrt habe die EU-Operation gegen Piraten gemeinsam mit der NATO und anderen Staaten erhebliche Fortschritte gemacht. Mehr als 70 Gruppen mit rund 500 Piraten seien in den vergangenen drei Monaten rechtzeitig an Kaperungsabsichten gehindert worden. An der rund 2000 Kilometer langen somalischen Küste befänden sich jedoch mindestens 70 Piratenlager, die nicht alle kontrolliert werden könnten. Derzeit befänden sich 17 Schiffe mit 400 Seeleuten in der Gewalt von Piraten. Im Golf von Aden sei es gelungen, die Zahl der Piratenangriffe von durchschnittlich 15 auf vier bis fünf pro Monat zu verringern. Viele Angriffe ereigneten sich mittlerweile näher an der indischen als an der afrikanischen Küste.
Die EU-Außenminister werden voraussichtlich in der kommenden Woche das Mandat des Anti-Pirateneinsatzes um ein Jahr bis Ende 2011 verlängern. Noch im Juni übernimmt der britische General Buster Howes das Kommando des Einsatzes. (APA)
Link
Süddeutsche Zeitung: Mehr Schutz vor Piraten
Ein Pirat vor Somalias Küste getötet - Niederländisches NATO-Schiff angegriffen
Zwei Seeleute aus Dänemark sowie vier philippinische Kollegen
Anti-Piraten-Einsatz soll ausgeweitet werden
Großbritannien entsendet neues Kriegsschiff in Golfregion - UN-Generalsekretär ruft Westen und Iran zum Dialog auf
Entführer hielten Iraner und Pakistaner auf eigenem Schiff fest
Forderung nach konsequenter Strafverfolgung der Seeräuber
Besatzung erwiderte Feuer und schlug Seeräuber in die Flucht - Sechs Festnahmen
Sechs Männer wegen Entführung eines Ehepaares vor Gericht
25 mutmaßliche Seeräuber festgenommen
Von spanischem Kriegsschiff
Die EU will somalische Piraten mit Hubschraubern auch an Land verfolgen. Die Seeräuber bedrohen Reedereien, die Umwelt und Somalias Versorgung mit Lebensmitteln. Viele Somalis sehen die Piraterie aber als Selbstverteidigung.
Marinekommandeur: "Einsatz im Kampf gegen Piraterie"
Neuer Operationsplan für EU-Mission "Atalanta": Auch Einsätze gegen "Piraterielogistik am Strand" geplant
Bei Angriff auf sogenanntes Mutterschiff wurden vier Piraten getötet
Einige Länder fordern "robusteren" Einsatz vor Somalias Küste
Schicksal der 29-köpfigen Besatzung unbekannt
Möglicherweise 3,5 Millionen Euro Lösegeld bezahlt worden
Piraten-Emissär stellte Forderungen - Mindestens zwei Seeleute getötet
Somalilands Küstenwächter erzählen von Piraten, die sich als Fischer ausgeben - Verdächtige beteuern, noch nie eine Waffe in der Hand getragen zu haben - Ein Besuch bei den Jägern und Gejagten in der abtrünnigen Region Somalias
Vorstöße bis weit in den indischen Ozean
Seeräuber haben im Golf von Aden mehr als 30 Schiffe und 700 Geiseln in ihrer Gewalt
Gekapertes Frachtschiff wieder frei - Besatzung wohlauf
Von Oman nach Somalia entführt
Ein paar Soldaten mit klarem definierten Regeln und Kontrolle im Umgang mit den Piraten bieten Lotsen Dienste an, gehen irgendwo an Bord mit Mobilen Waffensystemen die man zur Verteiligung braucht und gehen am Ende der Gefahrenzone wieder von Board. Das Kostet den Reeder dann X Dollar und fertig. Die Uno oder Nato oder so überwacht die Soldaten. Das Geld das man spart im Vergleich zu Atalanta und ein Teil der Einnahmen gehen in die Entwicklung von Alternativen für die Piraten und die Bevölkerung der Region, denn die machen das mangels Alternativen (wenigstens ein grosser Teil davon). Vielleicht wäre das ja eine schöne Einnahmequelle für arme Länder, gelangweilte Armeen und deren Soldaten ehem. piraten. Auch Gutenberg hätte dann Einnahme
Große Nationen wie USA, Frankreich, Russland, Deutschland, China und andere erstellen eine internationale Truppe zusammen die ein paar soldaten auf fast jedes große schiff tun, dass am horn vorbei fährt. diese soldaten sind dann auch außnahmen und dürfen waffen am bord ziviler schiffe tragen was beim ein/ausladen streng kontrolliert wird
somit kann man viel geld sparen und die sicherheit doch garantieren
dürften diese "entschlossenen" Soldaten dann auch auf Israelis schießen, wenn sich das zivile Schiff in internationalen Gewässern befindet und die Israelis wieder einmal versuchen Schiffe zu kapern?
bin gespannt, ob das durch die Zensur geht ;-)
duerfen?
all is fair in love and war.
ueberleben wuerden sie es nicht.
deswegen: stinkbloede frage.
nebenbei: wenn die schiffe nicht als kriegsschiffe gekennzeichnet sind duerfen sie sich gegen verbrecherische akte (piraterie) wehren aber nicht gegen militaerische, das waere kriegsrechtlich illegal.
Wenn sich der Bürger selber schützen muß, dann braucht er den Staat nicht mehr .
Dann muß sich aber auch jeder selber um´s Einkommen kümmern, also auch Bedürftigen etc. Und wenn die das dann müssen braucht es noch weniger Staat.
Also kann Panama auf alle unter panamansischer Flagge fahrenden Schiffe eigene Marinesoldaten einsetzen oder hat für den Einsatz zu zahlen. Gut die Sache mit eigenen Soldaten hatsich erledigt, weil Panama keine Armee hat.
Ich sehe nicht ein, dass ein Staat eigene Mittel aufwenden darf um sich selber durch Entziehung von Steuern zu schädigen und dies wird durch die Reeder sehr ausgiebig gemacht. Bei Billigflaggenstaaten wie Malta, Zypern usw. sieht es aufgrund internationaler Verträge etwas anders aus, aber da wäre auch eine Lösung zu finden.
Auch Rückversicherer kosten Geld . Damit wird der Verlust sowieso sozialisiert. Aber um die pekuniären Verluste geht es gar nicht sondern um den Souveränitätsverlust auf eigenem Territorium und um den Schutz eigener Bürger. Wenn der Staat mit derart fadenscheinigen Argumenten wie "Billigflagge" seinen Verpflichtungen zum Schutz von Bürgern und deren Eigentum nicht nachkommen will , dann braucht ihn keiner und jeder müde Cent den man Politikern zukommen lässt ist rausgeschmissen.
Die äussere und daraus folgend die innere Sicherheit sind DIE ALLERERSTE KERNZELLE JEDES Gemeinwesens. Ist diese nicht mehr gewährleistet wird das Gemeinwesen auch nicht mehr gebraucht.
Das hat mit konservativen Ansichten herzlich wenig zu tun.
und sie legen sich gefälligst eine private truppe zur sicherung ihres persönlichen eigentums zu, wie kommen die anderen dazu, die polizei zu bezahlen! mich interessiert auch nicht, wenn ihnen ihr privateigentum gestolen wird! eigentlich können wir uns ja gleich die ganze gerichtsbarkeit sparen!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.