AUA und Lufthansa mit deutlich mehr Fluggästen

10. Juni 2010, 13:13
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Wien - Im Monat Mai 2010 hat die AUA (Austrian Airlines) 1,015 Millionen Passagiere befördert, ein Zuwachs um 16,1 Prozent gegenüber dem schwachen Mai 2009. Zwischen Jänner und Mai belief sich das Plus auf 6,9 Prozent. Hier schlugen sich die Flugbehinderungen durch die Vulkanaschewolke vom April nieder. Hätte es keine Aschewolke gegeben, wäre das Plus in den ersten fünf Monaten zweistellig gewesen, rechnete die AUA am Donnerstag vor.

"Die Passagiere kehren zur AUA zurück", stellten die Vorstände Peter Malanik und Andreas Bierwirth fest. Die Zahlen zeigten, dass die neue Marktstrategie greife. Die Auslastung stieg im Mai im Jahresvergleich um 4,3 Prozentpunkte auf 74,8 Prozent.

Aschewolke trifft Lufthansa stärker als AUA

Bei der AUA-Mutter Lufthansa gab es im Monat Mai ein Passagierplus um 10,5 Prozent auf 5,4 Millionen, in den ersten fünf Monaten verbuchte die größte deutsche Airline (im eigenen Bereich Lufthansa Passage) aber ein Minus von 0,4 Prozent. Die Kranich-Airline war in den ersten Monaten nicht nur von der Vulkanasche, sondern auch von Streiks getroffen worden.

Die AUA-Schwester Swiss meldete ein Passagierplus von 3,9 Prozent im Mai bzw. 2,9 Prozent im Fünfmonatsvergleich.

Als Gesamtkonzern (Lufthansa Passage, AUA, Swiss, bmi) beförderte die Lufthansa-Gruppe im Mai 8,18 Millionen Passagiere. Das war - konsolidierungsbedingt wegen der Neuerwerbungen AUA und bmi - ein Plus von 34,7 Prozent.

Auf Europa-Destinationen gab es bei der AUA im Mai einen Zuwachs von 22,8 Prozent, zweistellig (um 11,1 Prozent) legten auch die Passagierzahlen im Interkontinentalverkehr zu. (APA)

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