Steirischer Maschinenbauer RS ist insolvent

9. Juni 2010, 16:52
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100 Gläubiger betroffen

Graz - Die obersteirische RS Maschinenbau Richter & Stadie OG musste beim Handelsgericht Leoben Konkurs anmelden, wie die Kreditschützer AKV, Creditreform und KSV mitteilten. Die Überschuldung beläuft sich auf rund 730.000 Euro. Sieben Dienstnehmer und etwa 100 Gläubiger sind betroffen. Die Hauptursache der Insolvenz dürfte in den durch die Wirtschaftskrise verursachten Problemen im Automobilbereich - in dem die Firma hauptsächlich tätig war - liegen.

Die Firma war 2005 gegründet worden, tätig war man im Bereich Verarbeitung von Stahl und Nichteisenmetall. Zu den Hauptkunden zählen die Autoindustrie, Autozulieferindustrie und Recyclingbetriebe. Nach den Angaben im Konkursantrag - zuvor hatte bereits die GKK einen Konkursantrag gestellt - habe die Vorfinanzierung von übernommenen Aufträgen bis 2008 durch die Hausbank kein Problem dargestellt. Dann sei allerdings ein Auftrag aus Rumänien weggefallen, was zusammen mit der Wirtschaftskrise Finanzierungsprobleme auslöste.

Die Aktiva belaufen sich den Kreditschützern zufolge auf 424.000 Euro, die Passiva auf rund 1,152 Mio. Euro. Das Unternehmen soll im Rahmen des zu eröffnenden Konkursverfahrens fortgeführt werden und über einen Zwangsausgleich entschuldet werden. (APA)

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