"Viele Ärzte behandeln HIV-Positive nicht"

Maria Kapeller, 30. Juni 2010 17:00
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    Foto: Foto Maruschka

    Zur Person: Sandra Schleicher ist ausgebildete Diplom-Sozialarbeiterin und seit drei Jahren bei der Aidshilfe Wien für die Beratung und Betreuung von HIV-Positiven und deren Angehörigen zuständig.

Sandra Schleicher, Beraterin bei der Aidshilfe Wien, über Ausgrenzung von HIV-Patienten in der Medizin

Österreich leben zwischen 12.000 und 15.000 HIV-positive Menschen, rund 1.247 leiden derzeit an  Aids. Diskriminierung und Stigmatisierung sind nach wie vor ein Thema. Sandra Schleicher von der Aidshilfe Wien berät und betreut Betroffene zu allen Themen der Lebensplanung. Mit derStandard.at spricht sie über ihre Erfahrungen mit der Lebenswelt von HIV-Infizierten.

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derStandard.at: Haben viele HIV-positive Menschen das Gefühl, ausgegrenzt oder diskriminiert zu werden?

Sandra Schleicher: Das nehme ich sehr wohl war. Es beginnt in der Familie und im Freundeskreis, wo Leute ihre Infektion oft verschweigen. Sie haben  Angst, dass niemand mehr mit ihnen schwimmen oder spazieren geht oder Einladungen zum Essen plötzlich wegfallen. Auch im Berufsleben tauchen viele Fragen auf: Sagt man es den Arbeitskollegen - oder gehen sie dann nicht mehr mit in die Kaffeeküche? Prinzipiell ist die reine HIV-Infektion ja nicht meldepflichtig. Aids-Erkrankungen sollte man dem Dienstgeber aber melden, weil man durch die Nebenwirkungen der Therapie mit mehr Ausfällen und Krankenständen rechnen muss.

derStandard.at: Es gibt immer wieder Klagen über Diskriminierung im medizinischen Bereich. Wie sieht diese aus?

Sandra Schleicher: Auf Ambulanzkarten steht zum Beispiel mit Rotstift "HIV-positiv" geschrieben, wenn das auch noch mit einem Textmarker übermalt ist, dann sehen die anderen Patienten: "Aha, da ist irgendetwas 'Dramatisches'." Das berichten Leute immer wieder. Es gibt auch Ärzte, die Patienten nicht behandeln, sie werden weggeschickt und können - wenn überhaupt - erst nach der Ordinationszeit wieder kommen. 

derStandard.at: Warum das?

Sandra Schleicher: Es wird damit gerechtfertigt, dass aufgrund der HIV-Infektion ein größerer Reinigungsbedarf bei den Instrumenten besteht. Das ist aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar, weil die Instrumente prinzipiell immer so gereinigt werden müssen, dass keine Übertragung möglich ist - egal, welche Vorerkrankung der Patient hat.

derStandard.at: Wie gehen Ihre Klienten mit solchen Situationen um?

Sandra Schleicher: Sie sind sehr betroffen. Viele fragen uns, ob wir Ärzte kennen, zu denen sie ohne Probleme gehen können. Diese gibt es zum Glück, aber es ist immer wieder schwierig Mediziner zu finden, die das auch offen spielen. Aber wir geben die Adressen nicht massenhaft heraus, weil wir nicht wollen, dass diese Arztpraxen dann überfüllt sind. Unser Ziel wäre, dass HIV-Positive in jeder medizinischen Einrichtung ganz normal behandelt werden - so wie jeder andere Patient auch.

derStandard.at: Jene Ärzte, die mit der Behandlung von HIV-Patienten kein Problem haben, hängen das also nicht an die große Glocke. Aus Angst davor, sonst andere Patienten zu verlieren?

Sandra Schleicher: Ich vermute, dass das der Grund ist.

derStandard.at: Thema Arbeitsleben. Inwiefern nehmen Sie hier Diskriminierung wahr?

Sandra Schleicher: Wenn jemand HIV-positiv ist, wird er oft nicht mehr vermittelt oder nur mehr in Kurse gesetzt. Oder grundsätzlich von Berufen im Gastgewerbe ferngehaletn, obwohl eigentlich kein Ausschlussgrund besteht. Es gibt immer wieder Klienten, denen gesagt wird: "Eigentlich brauchen wir Sie gar nicht mehr vermitteln, weil Sie sowieso nicht mehr lange arbeiten können werden."

HIV-Infizierte werden außerdem sehr schnell dazu angehalten, die Pension einzureichen. Meistens befindet die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) aber, dass die Arbeitsfähigkeit eigentlich noch gegeben ist, wenn auch in geringem Ausmaß.

derStandard.at: Wie geht so ein Fall weiter?

Sandra Schleicher: Wir haben hin und wieder Begleitungen zum Arbeits- und Sozialgericht: Klienten klagen gegen die PVA, beim Gutachten kommt dann heraus, dass sie vier Stunden leichte Tätigkeit pro Tag verrichten könnten. Nur: Solche Tätigkeiten findet man nicht so leicht und nicht in der Menge, die wir bräuchten. Für die Betroffenen ist das ein ziemlicher Spießrutenlauf, es sind viele Wege für jemanden, der sich eigentlich arbeitsfähig fühlt.

derStandard.at: Wie gehen die Menschen damit um?

Sandra Schleicher: Den meisten geht es damit sehr schlecht, prinzipiell könnten sie die Leistung erbringen. Sie sehen nicht ein, warum sie von staatlicher Unterstützung leben müssen. Natürlich arrangieren sie sich irgendwann damit. 

derStandard.at: Versicherungen haben das Recht, nach dem HIV-Status zu fragen. Welche Probleme ergeben sich daraus?

Sandra Schleicher: Es ist so, dass der Bogen wahrheitsgemäß ausgefüllt werden muss und Versicherungen es meist ablehnen, HIV-Positive versichern. Der Grund ist, dass aufgrund der HIV-Infektion ein zu großes Risiko bestehe, dass sämtliche andere Krankheiten auch ein Versicherungsfall werden könnten. Das betrifft hauptsächlich Lebensversicherungen, die man vor allem bräuchte, um Kinder oder Partner abzusichern. Es ist einfacher, eine Ablebensversicherung abzuschließen, eine Erlebensversicherung ist ziemlich ausgeschlossen.

derStandard.at: HIV-Infizierte berichten immer wieder, dass Freunde und Bekannte sich abwenden, wenn sie vom Virus erfahren. Überlegt man sich genau, ob und wem man überhaupt davon erzählt?

Sandra Schleicher: Meiner Erfahrung nach gibt es unterschiedliche Herangehensweisen: Manche beginnen, es in der Familie zu sagen, warten die Reaktionen ab und weiten dann den Kreis aus. Andere machen es umgekehrt: Sie beginnen bei sehr entfernt stehenden Personen und testen die Reaktion. Weil sie denken, dass es nicht so viel ausmacht, wenn sie aus diesem sozialen System fallen würden. Erst dann nähern sie sich nach und nach engeren Freunden und der Familie an.

Viele verschweigen ihre Infektion und schieben andere, gesellschaftlich tolerierte Krankheiten vor, wenn sie wieder einmal nicht zu einem Treffen kommen können.

derStandard.at: Kommt es vor, dass sich HIV-Positive selbst aus der Gesellschaft ausschließen?

Sandra Schleicher: Sicher, auch weil das ständige Verheimlichen Auswirkungen hat.

derStandard.at: Haben Sie die Erfahrung gemacht, dass Betroffene beschimpft werden?

Sandra Schleicher: Das ist mir noch nicht erzählt worden. Weil aber viele HIV-Positive aufgrund einer Fettumverteilungsstörung ein eingefallenes Gesicht haben, wird ihnen eher die Frage gestellt: "Hast du Aids?". An diesem Merkmal sieht man die Infektion ganz klassisch. Die Krankenkasse zahlt die nötige Fettunterspritzung eigentlich nicht, daher müssen die Leute das Geld privat aufbringen - und das dauert oft.

derStandard.at: Es gibt Verordnungen, die HIV-Infizierte theoretisch von einem Teil des öffentlichen Lebens ausschließen. Zum Beispiel weisen Schilder in Bädern darauf hin, dass Personen mit offenen Wunden oder ansteckenden Krankheiten der Zutritt nicht gestattet ist. Wie lässt sich das mit der Realität vereinbaren?

Sandra Schleicher: Das wird definitiv nicht praktiziert. Die Leute sehen das auch nicht so. Mit offenen Wunden geht man sowieso nicht ins Schwimmbad und bei jenen, denen man die Infektion nicht ansieht, gibt es ohnehin keine Schwierigkeiten.

derStandard.at: Laut den Paragrafen 178 und 179 des Strafgesetzbuches ist es verboten eine Handlung zu begehen "die geeignet ist, die Gefahr der Verbreitung einer übertragbaren Krankheit unter Menschen herbeizuführen, ..., wenn diese Krankheit ihrer Art nach zu den wenn auch nur beschränkt anzeige- oder meldepflichtigen Krankheiten gehört." HIV-Infizierten ist ungeschützter Geschlechtsverkehr demnach verboten. In den Jahre 2002 bis 2006 wurden 24 HIV-Infizierte Menschen aufgrund dieser Paragrafen verurteilt. Bei sieben der Verurteilungen wurde auch geschützter Geschlechtsverkehr als strafbarer Umstand angesehen. Beraten Sie auch in dieser heiklen Angelegenheit?

Sandra Schleicher: Das kommt eher nicht vor, weil die Betroffenen sich gleich an einen Anwalt wenden. Prinzipiell trägt aber derjenige, der infiziert wird, auch einen Teil der Verantwortung. Es ist ja auch jeder dafür verantwortlich, sich selbst zu schützen.

derStandard.at: Haben Sie das Gefühl, dass sich die Außenseiter-Position von HIV-Infizierten in den vergangenen Jahren verbessert hat?

Sandra Schleicher: Ich bin mir nicht sicher, ob man sich mittlerweile an eine gewisse Diskriminierung gewöhnt hat, oder ob sie wirklich nicht mehr so oft vorkommt. Ob die Leute das einfach hinnehmen, oder ob die Berufsgruppenprävention greift. Dabei fahren meine Kollegen zum AMS, zu Sozialreferaten und Justizanstalten und klären darüber auf, dass HIV-Infizierte eigentlich überall arbeiten können, außer in der (für Infizierte verbotenen; Anm.) Prostitution. (Maria Kapeller, derStandard.at)

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Heinz Anderle
 
02.07.2010 06:45
Die Sicherheit des medizinischen Personals,...

... anderer Patienten und unbeteiligter Personen muß das oberste Gebot bleiben.

Dr. rer. nat. Heinz Anderle, Freigeist

josicha
04.07.2010 23:56

Wenn sich das medizinische Personal an die Hygieneregeln hält - und die gilt es beim Umgang mit JEDEM Patienten, dessen Blut, Ausscheidungen etc. einzuhalten - dann ist die Sicherheit ohnehin gewährleistet!

Da braucht's keine spezielle Reinigung, keine dicke fette rote Kennzeichnung auf der Krankenakte und auch keine Panik!

wenn alle Stricke reissen, hänge ich mich auf
04.07.2010 11:26
HIV, nicht EBOLA

ist das Thema. Erkundigen sie sich über die Übertragungswege von HIV.

Im medizinschen Bereich geht es vor allem um Sicherheit von Blutprodukten. In den 80-er Jahren war bei manchen Herstellern solcher Produkte schwerwiegendes Fehlverhalten nicht unüblich. Folge davon sind lebenslange Entschädigungen von Betroffenen.

MrGreen
01.07.2010 05:56

"Sandra Schleicher: Das kommt eher nicht vor, weil die Betroffenen sich gleich an einen Anwalt wenden. Prinzipiell trägt aber derjenige, der infiziert wird, auch einen Teil der Verantwortung. Es ist ja auch jeder dafür verantwortlich, sich selbst zu schützen."

Und was wenn derjenige einfach nicht darüber informiert wird? Wie soll er bitte selbst dafür verantwortlich sein? Meiner Meinung nach liegt es da auf jeden Fall im Verantwortungsbereich des HIV-Inifizierten der zu 100% weiß, dass wenn er mit dieser Person jetzt ungeschützten Sex hat, diese dann infiziert.

super cat
04.07.2010 20:23

1) Safer-Sex ist ihnen kein Begriff?
Kondome sind der wirksamste Schutz gegen Ansteckung. Sie zu nutzen bzw. darauf zu bestehen ist ihre eigenen Verantwortung.
2) Sex mit jemanden der HIV-infiziert ist führt nicht 100 % zu einer Ansteckung (darauf ankommen lassen würde ich es aber auch nicht).
3) Googlen sie einmal HIV und informieren sie sich sachlich und ausführlich! HIV ist längst nicht mehr eine "Schwulen- und Fixerkrankheit", die meisten Neuansteckungen betreffen leichtsinnige Heteros, die nicht selbst die Verantwortung übernehmen sondern dem anderen überlassen. Mit ihrer Einstellung sind Sie ein 1er Kandidat.

Schwarzkappler
01.07.2010 10:46

Wer genau, ausser Sie selbst, ist für Ihren Schutz noch verantwortlich?

Wenn Ihnen heute jemand, den Sie nicht gut kennen, erzählt er wäre gesund, würden Sie dann ungeschützen GV mit dieser Person haben?

Allen ernstes?

David Mungo
01.07.2010 11:46

Bei den bisherigen Fällen waren das meistens nicht Menschen, die sich überhaupt nicht kennen, sondern die sich kennengelernt haben, ein Paar geworden sind und dann zuerst geschützten, später ungeschützten Sex hatten. So wie es bei dir und deinen Freundinnen vermutlich auch war.

Rene Stangeler
01.07.2010 13:40
Verantwortungsvolle

Menschen/Paar machen, bevor sie ungeschützten Sex haben, einen Aids Test, am besten gemeinsam. Test negativ, Gummi kann im Nachtkastl bleiben. Solange die Partnerschaft neu ist, Gummi verwenden. Ganz einfach und hat mit Misstrauen nichts zu tun.

Christoph Karl Steininger
01.07.2010 09:46
Grundsätzlich:

Ungeschützter Sex ist gefährlich. Daher hat man ihn nicht.

FabulousX
01.07.2010 16:30
deine Eltern hätten auf ungeschützten Verkehr besser verzichtet

;)

Nein mal ernst, irgendwie müssen die Kinder gezeugt werden.

David Mungo
01.07.2010 11:48

Wenn das so wäre, könnte man österreichweit auf die Pille verzichten. Das ist in der Realität aber anders.

Recht ist Auslegungssache
30.06.2010 22:23
Viele Ärzte "behandeln" auch...

...normale Patienten nicht im erforderlichen Umfang und mit der nötigen Ernsthaftigkeit weil es diesen Ärzten vor allem nur auf EINES ankommt:
daß das "Mittel zum Zweck" (aka "Patient") zuerst einmal seine ecard hergibt damit diese "durchgezogen" werden kann damit man in Folge verrechnen kann.
Eine gute Behandlung oder Diagnose (wenn überhaupt) ist dann in vielen Fällen danach nicht zu bekommen.

Es ist bei den Ärzten wie bei den Lehrern. Es gibt exzellente Mediziner sowie exzellente Pädagogen. Und dann gibt es die vielen anderen, die schwarzen Schafe, die ihren "Beruf" nicht als Berufung sehen sondern nur um möglichst viel abcashen zu können.

DAS sind die Hauptprobleme in einer Gesellschaft. Solches Gsindel ist schlimmer als jeder Dieb!

foxdevilswild
01.07.2010 16:01

yeah, die bösen bösen reichen lehrer, (lol), die hier auch viel zu suchen haben gell.... ;)

Med Austria
01.07.2010 14:58
Viele Standardposter...

haben eine Riesenfreude daran, 'den ÄrztInnen' allerhand Niedertracht zu unterstellen.

Dass vorweg die eCard zu stecken ist, dieses Prozedere ist von den SVs vorgegeben und als VertragspartnerIn ist ÄrztIn daran gebunden, ebenso wie daran, im Zweifelsfall die Identität zu prüfen.

Das 'durchziehen' bewirkt vorerst einmal garnichts, denn das System prüft erst Gültigkeit und Abrechnungsstatus. Und wenn PatientIn in diesem Quartal weder schon in dieser Ordi noch in einer Anderen gleichen Faches war gibt es einmalig pro Quartal einen Betrag von unter 30 Euro und eventuell noch Zusatzleistungen, die aber gedeckelt sind.

Informieren Sie sich doch bevor Sie Ihre Hasspostings hier absetzen!
www.medaustria.at

Nelda
01.07.2010 13:26

Warum fordern Sie von Ärzten, dass sie gratis arbeiten? Sie bekommen doch sicher auch Geld für Ihre berufliche Tätigkeit! Auch Ärzte müssen essen und Wohnen , das mag vielleicht überraschend sein, ist aber Tatsache (Achtung, Ironie!).

naja2010
01.07.2010 08:35
e card steckt man, durchziehen

können sie was anderes...so ist das halt mit der detailkenntnis der Verhältnisse. aber es ist auch gut, dass nicht jeder HIV ptn. behandelt, die Interferenz mit der Medikation ist diffizil und da kennen sich wirklich nut wenige aus. alsdann...

G e o r g
01.07.2010 02:40

Hier geht es nicht um diese Probleme, sodern um Diskriminierung von HIV-positiven Menschen. Das hat nichts mit überall vorkommenden schwarzen Schafen oder Gewinnstreben zu tun.

Med Austria
01.07.2010 15:03
Ich glaube nicht dass es hier primär um Diskriminierung geht...

Viele ÄrztInnen sind mit der Behandlung von HIV-infizierten Menschen einfach überfordert, nicht nur weil Diagnosen durch die Erkrankung und die Anti-Retrovirale Therapie verfälscht werden kann und bei jeglicher Therapie ebenso darauf Rücksicht genommen werden muss. Zusätzlich gibt es sehr spezifische Nebenerkrankungen, die auftreten können, die aber bei der nicht-infizierten Bevölkerung kaum auftreten oder anders verlaufen oder ungefährlich sind.

Ein ähnliches Problem haben übrigens auch Patienten nach Organtransplantationen mit Immunsuppressiver Therapie. Doch für die gibt es keine eigene TX-Hilfe mit Sozialarbeitern oder einen Herrn Kessler, der mit einem Societyevent für sie Lobbying betreibt, daher ist's wohl wurscht.

G e o r g
03.07.2010 16:01

Das ist eine Rationalisierung von Diskriminierung. Ich kenne immunsuppressierte Menschen, und denen wird keine Behandlung verweigert, weil sie kompliziert sei.
Die oben genannten und auch anderwertig leicht recherchierbaren Diskriminierungserfahrungen lassen sich nicht mit Überforderungsgefühlen begründen, sondern nur mit einem Ressentiment.

sicher ist gar nichts
01.07.2010 16:00
z.B. noch nie von Zahnärzten gehört,

die HIV-Postive nicht behandeln?
Ihr Konstrukt riecht nach subtiler Diskriminierung. Selbsthilfe bei TX-Patienten ist der AIDS-Hilfe durchaus vergleichbar. Was ist Ihr Begehren?

minna van minning
01.07.2010 00:39

naja, aber solche und solche gibt es doch auch bei den polizisten, journalisten, angestellten, managern, usw.
warum gerade ärzte und lehrer rauspicken...

Recht ist Auslegungssache
01.07.2010 05:19
Weil...

...Lehrer und Ärzte doch zwei wichtige Berufsgruppen wären und nur absolut integre Personen diese Berufe auch ausüben sollten.

In anderen Berufen spielt das (für mich) eine weniger entscheidende Rolle.

Slaveverwandler
14.07.2010 01:03

ich kann aber nicht alles alleine machen, verdamt!

fuchstritt
30.06.2010 20:20

der schutz des personals in einem spital geht vor,deshalb werden die akten von patienten mit hiv u hep c besonders gekennzeichnet.völlig richtig.das hemd ist jedem näher als die jacke,arzt hin od her

shadowman73
01.07.2010 17:37

Also ich würde den HIV-Positiven im Spital eine rote Armbinde dranmachen, dann erspart sich der Arzt auch die wichtigen Dinge im Akt zu lesen...

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