"Ja, der Beat ist back"

11. Juni 2010, 13:45
1 Posting

Beim diesjährigen Jazzfest gibt es eine unüblich hohe Musikerinnen-Quote

Salzburg - Eine unüblich hohe Quote von Musikerinnen sowie stilistische Vielfalt mit einem deutlichen Schwerpunkt auf freie Improvisation und rockige Beats bietet das Jazzfestival von 26. bis 29. September in Saalfelden.

"Frauen-Programm"

Myra Melford, Carla Kihlstedt & Satoko Fujii, Ingrid Laubrock's Anti House und Sylvie Courvoisier sind nicht nur Musikerinnen in den insgesamt 31 Bands des Festivals 2010. Sie sind Bandleaderinnen, die ihre eigenen Projekte auf der Hauptbühne im Kongresshaus präsentieren. Zusätzlich werden Frauen nicht nur Instrumente wie Flöte, Violinen sowie diverse Gesangsmikrofone bedienen, sondern auch Schlagzeug, Saxfon, Perkussion, E-Gitarre, Posaune, oder Kontrabass. "Das war nicht Absicht, das hat sich so ergeben, ich habe wie immer eingeladen, was mich musikalisch überzeugt hat", begründete Saalfelden-Intendant Mario Steidl sein "Frauen-Programm".

"Beat is back"

Stilistisch kristallisiert sich im aktuellen Jazz - wie in den vergangenen Jahren bereits angedeutet - immer klarer das Fehlen verbindlicher Formen heraus. Vielmehr geht es um "identifizierbare Personalstile, also persönlichen künstlerischen Ausdruck", so Steidl. Dennoch zeichnet sich ab, dass viel gerockt wird, oft auch massiv und laut. "Ja, der Beat ist back", so Steidl, "aber vermischt mit viel vogelfreier Improvisation." (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    "Das war nicht Absicht, das hat sich so ergeben, ich habe wie immer eingeladen, was mich musikalisch überzeugt hat", so der Intendant Mario Steidl.

Share if you care.