140 NATO-Fahrzeuge ausgebrannt

9. Juni 2010, 15:14

Sechs Soldaten und rund 40 Aufständische kamen bei dem Anschlag ums Leben

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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mallcom mallone
00
24.8.2010, 12:50
Wenn man mal die…

rechte Teaser-Kolumne durchsieht beginnt fast jeder Artikel mit einer Death-toll. Find ich befremdlich - fast wie ein rating. Man könnte vielleicht ein Sterne-System einführen - 10 Tote = 1 STern. Dann seh ich schneller was ich lesen "muss" Guten Tag

Ahmed Ibrahim
03
10.6.2010, 11:22
einige Reaktionäre sind geärgert

weil sie glauben, die Taliban-Anhänger wären in Wachstum
Diese Denkweise kann man sie als Schwarzweismalerei herabstufen.

Die Realität ist aber (meine Meinung): die Kriege kennt nur einen Gewinner und einen Verlierer.Die Gewinner sind die Waffenindustrieller und deren politischen Verbündeten bzw. Waffenhändler.Die Verlierer sind wir (ich und du,nicht nur die Afghane oder Pakistaner), weil wir diesen Gewinner finanzieren müssen. Daher kommen die Sparpakte einem nach dem anderen.

z.B.Deutschland verliert im Krieg jährlich ungefähr 36 Milliarden und er wolle 80 Milliarden von dem Deutschen per Sparpakt sparen. welche, obwohl Deutschland kann diesen Betrag sparen, wenn er sich nur 2 Jahren auf der Teilnahme im Krieg verzichten

Der Alte vom Berge
12
10.6.2010, 10:26
Während der nächsten Offensive,...

...in Kandahar, welche mit an Sicherheit grenzender Warscheindlichkeit den Menschen des "Westens" von der gut geölten Medienmaschine als die ach so ersehnte Wende präsentiert, werden mehr Soldaten zu Fuss gehen als Geplant.

Sicherung der Nachschubswege zu Vernachlässigen hat seinen Preis.

^^

DieBo
12
10.6.2010, 09:38
Die Rüstungsindustrie freut sich darauf 140 Fahrzeuge nachzulieferen. Die werden wieder von dem Geld bezahlt dass wir jetzt alle einsparen müssen.

why not
53
10.6.2010, 08:42

Na, hier toben sich die Standard-Linken aber wieder aus.

Es wurde eine Versorgungslinie der NATO angegriffen.
Diese Versorgungslinien werden von Einheimischen (Pakistani) betrieben und (innerhalb von Pakistan) von Einheimischen gegen Gelegenheitsdiebe bewacht, für mehr wäre der Aufwand zu gross.

Unter den Getöteten ist kein einziger westlicher Soldat. Pakistan ist ein Verbündeter des Westens gegen die Taliban, da Pakistan noch weniger Freude mit denen hat als wir.

Entgegen der Meinung des Standard weiss die USA sehr genau, was in Afghanistan los ist, und wie der "Krieg" "gewonnen" werden kann. Dennoch ist es eine Frage der finanziellen Mittel, denn Amerika ist ähnlich "freigibig" wie Europa in solchen Dingen.

Igor Gassner
00
15.7.2010, 17:17
Das war von Anfang an der Knackpunkt in dem ganzen

Krieg , dass die Versorgungslage in Afghanistan,landlocked, wie es so schön heißt über das Terretorium lauter potenzieller Feindstaaten führt.

Ich hab mich immer gewundert wieso die Taliban sich da im Gebirge abschlachten lassen, wenn sie der NATO in Karatschi und das ganze Industal entlang Schwierigkeiten machen kann so ca 1600 km bis man mal die Afghanische Grenze sieht durch das dichtbesiedelste Gebiet der Erde unmöglich zu kontrollieren und auf der anderen Seite Nachschub durch alle Exsovietischen Republiken vollkommen unbesiedelt und ohne irgend wen der die NATO gern hat und einige tausend Kilometer. Ist zwar heute nur noch ein Faktor unter vielen wie Global Halk zeigt aber unwichtig auch nicht.

isidor vom billa
14
10.6.2010, 22:12
Dümmer geht's nimmer!

"Krieg" unter Anführungszeichen? Leute werden in ihrer Heimat von ausländischen regulären Soldaten bekriegt und getötet und sie nennen das nicht Krieg? Hier toben sich die kapitaloimperialistischen Heuchler wieder aus! Das ist eindeutig Krieg, und zwar ein isternational zu ächtender Angriffskrieg ...

Der Alte vom Berge
24
10.6.2010, 10:33
Ein asymmetrisch auftretendes Gegenüber...

...welches über topographische wie demographische Rahmenbedingungen verfügt wie in dieser Region ist millitärisch nicht zu Schlagen.

Politisch hat der "Westen" diesen Krieg ebenso Verloren, führt er ihn doch in Afghanistan gegen die Mehrheitsbevölkerung, die Paschtunen, aus welchen sich die als "Taleban" bezeichnete Fraction zu 90% Rekrutiert.

Nahezu jede paschtunische Familie hat zumindest einen Angehärigen der aktiv gegen Regierung oder Besatzungstruppen Kämpft, Tendenz Steigend.

"Nicht jeder Paschtune ist Taleban, aber nahezu jeder Taleban ist Paschtune."...lässt sich Msr.Kouchner bereits 2009 Zitieren, der von einem "Paschtunenaufstand" spricht, welcher sich seit 2008 im Aufbau beobachten Lässt.

Dieser Krieg ist Verloren. ^^

Scheich Abdul
01
10.6.2010, 08:36

Abwrackprämie, jetzt!

FatFaceRicky
35
10.6.2010, 06:23

Immer wieder interessant, wieviele Taliban-Sympathisanten es hier im Forum gibt

Walter Tiefenthaler
00
16.7.2010, 06:17
was heisst hier taliban sympathisanten...?

das problem ist der angriffskrieg unserer militaerischen touristen im hindukusch. und da werden alle afghanen in mitleidenschaft gezogen, taliban hin oder her.

Jax
00
10.6.2010, 09:44
Taliban Sympathisanten

Man kann das auch als Robin Hood Syndrom bezeichen.
Auch sind eben kriegerische Strafexpeditionen nicht die intelligenteste aber dafür blutigste Art einer
Konfliktbereinigung.

FatFaceRicky
11
10.6.2010, 10:31

Wie soll denn der Konflikt mit den Taliban sonst bereinigt werden. Gut zureden hilft bei denen nicht.

Tower Hill
32
10.6.2010, 11:16
Soweit bekannt, gab es keinen Konflikt mit den Taliban,

bis die USA in Afganistan einmarschierten.

Ahmed Ibrahim
11
Ich glaube die Politiker werden so denken

nur 140 Fahrzeuge sind ausgebrannt worden, kein Problem, so wie so sind die Sparpakte immer in Aussicht.

trestigres
 
113
Qualitätsartikel....Knapp ein Dutzend waren nach Polizeiangaben auf die Raststelle eingedrungen und hatten das Feuer auf die dort abgestellten rund 50 Lastwagen eröffnet. Dabei wurden mehrere Fahrer in ihren Kabinen im Schlaf überrascht.

Das war "natürlich" eine überragende militärische Leistung......

Gewitterziegenbock
59
wenn damit eine offensive der NATO...

...im vorfeld zum platzen gebracht worden ist, ist das eine hervorragende leistung. besonders unter dem aspekt, dass nur sehr wenige angreifer diese leistung vollbrachten. tief in feindlichem gebiet wohlgemerkt.

womit glaubt die NATO, hat sie es eigentlich zu tun in dem gebiet? mit amateuren wohl kaum. die haben allesamt mehr als 30 jahre erfahrung im kampf. und eines ist sicher: man kann eine region nicht aus der luft beherrschen, nur kontrollieren und ab und an einen terrorangriff auf die bevölkerung durchführen.
die drecksarbeit macht die infantrie, die lieblinge der götter. und die können sich ohne sprit und fahrzeuge nur schwer bewegen.

Therimon
04
Ich seh den Zusammenhang ...

... zwischen der Qualität des Artikels und dem Ereignis irgendwie nicht. Und in einem KRIEG ist's vermutlich wie bei einem Fußballspiel: wenn die "Abwehr" schläft, sollte man das nützen, oder?

badlwand
414
raus aus afghaniatan.

ihr habts dort nichts verloren.
und es war ein fehler, die taiban aufzubauen, nur weil es gegen die russen ging.

es gibt ja nicht einmal einen ordentlichen kriegsgrund.

auch extrem armseelig, dass sich die europäer gegen den willen ihrer eigenen bevölkerung hineinziehen lassen.

am allerlächerlichsten ist das gerede von der notwendigkeit dieses krieges.

die taliban und der terrorismus ist eine schöpfung des westens. die verantwortlichen dafür vor ein gericht stellen.

obstbau1
02
10.6.2010, 07:53
Raus woraus?

Der Anschlag fand nicht in Afghanisatan statt, sondern wo? Ich rate Ihnen dringend, den Artikel nochmals zu lesen und Ihre werte Meinung dann präziser zu formulieren. Das tut dem Niveau hier sicher gut.

Panter
13
!

100% richtig,was mir noch an dem Artikel auffällt ist,das wenn man ihn nur oberflächig ließt ,es sich so anhört als ob die "Erfolgsmeldung" 40 tote Talliban mit der Zerstörung der Fahrzeuge zu tun hat.
Das soll sich dann wohl nicht so armselig lesen...
Gratutalation jedenfalls zu Eurer siegreichen neuen Strategie .... Frau Merkel und Konsorten...

NONE
23

Die Europäer sind nur dabei weil die korrupten EU Politiker dies so wollten.

Diese korrupten Politiker gehören weggesperrt - lebenslang.

Sausewind
47
Failed strategies

Wann werden die US und ihre Verbündeten einsehen, dass ein Krieg gegen die Talibanen nicht gewinnbar ist ? Je mehr zerstört wird, desto mehr Armut, Hass und Zulauf zu den Widstandskämpfern.

Wäre es nicht besser, all das Geld in die arme Zivilbevölkerung zu investieren, die wenn sie mehr Wohlstand hätten, die Talibananen weniger unterstützen würden ?

Funk1
121
Nein

man muss den Taliban den Nährboden entziehen, dass heißt Felder niederbrennen etc. Anders kann man dem Problem nicht her werden.

Therimon
02
Ach, Sie meinen ...

... man sollte einfach die gesamte Zivilbevölkerung auslöschen dort, dann wäre nix mehr da was die Taliban drangsalieren könnten..?

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