Vogel & Noot plant Rückzug von der Börse

18. April 2003, 15:23
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Vor Abspaltung des Streubesitzvermögens

Wartberg - Dem Wiener Aktienmarkt steht ein Delisting ins Haus: Die Vogel & Noot Holding will der Börse den Rücken kehren. Der Streubesitz betrage nur mehr knapp 5 Prozent des Aktienkapitals, und die damit verbundenen Börsekosten stünden "in keinem wirtschaftlich vertretbaren Verhältnis zur aktuellen Börsenkapitalisierung des Streubesitzes", wie es in einer Mitteilung des steirischen Unternehmens hieß.

Den Inhabern von Kapitalanteilsscheinen wurde heute, Freitagnachmittag, ein Abfindungsangebot in Aussicht gestellt. Der Antrag zur Abspaltung des Streubesitzvermögens soll bei der kommenden Hauptversammlung zum Beschluss vorgelegt werden. Voraussichtlich am 28. April 2003 wird der Spaltungsplan veröffentlicht.

Wie berichtet ist die in Wartberg ansässige Vogel & Noot Holding, die zuletzt ein radikales Sanierungsprogramm fahren musste, seit vergangenem Jahr im Mehrheitseigentum der zur Hohenplan-Stiftung gehörenden Cantech Industriebeteiligungs GmbH. Hinter der Stiftung steht eine österreichische Investoren-Gruppe.(APA)

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