Transmeta mit leichtem Aufwärtstrend

18. April 2003, 15:07
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Verlust im ersten Quartal verringert - Umsatz gesteigert

Der US-Prozessorhersteller Transmeta hat das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres mit einer leichten Verbesserung begonnen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Netto-Verlust von 30,9 Millionen Dollar oder 23 Cent pro Aktie auf 20,1 Millionen Dollar oder 15 Cent pro Aktie verringert werden, teilte das Unternehmen in der Nacht auf heute, Freitag, mit. Im Schlussquartal des Vorjahres betrug der Verlust noch 21,7 Millionen Dollar oder 16 Cent pro Aktie. Der Umsatz ging mit sechs Millionen Dollar im Vergleich zu Q4 2002 (6,1 Millionen Dollar) zwar leicht zurück, stieg allerdings gegenüber dem Vorjahr (4,1 Millionen Dollar) deutlich an. Das Unternehmen liegt mit diesen Zahlen innerhalb der Analysten-Erwartungen.

Pläne

Das für dieses Jahr geplante Ziel, im vierten Quartal den Breakeven zu erreichen, werde wahrscheinlich nicht erreicht werden können, erklärte Transmeta-CEO Matthew R. Perry. Dieses Mal verzichtete Perry auf eine erneute Breakeven-Prognose. Im laufenden zweiten Quartal rechnet das Unternehmen wieder mit einem leichten Umsatzrückgang auf fünf Millionen Dollar und einem Verlust pro Aktie zwischen 16 und 17 Cent. Mit der Auslieferung seines TM8000 Prozessors, Codename "Astro", befinde man sich im Zeitplan. Transmeta hatte das Geschäftsjahr 2002 bei einem Umsatz von 24,2 Millionen Dollar mit einem Rekordverlust von 110 Millionen Dollar abgeschlossen. (pte)

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