Akupunktur gegen Parkinson'sches Maskengesicht

18. April 2003, 11:39
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Traditionelle chinesische Medizin kann Patienten von erstarrten Gesichtszügen befreien

Erlangen - Traditionelle chinesische Medizin kann Parkinson-Patienten möglicherweise vom so genannten Maskengesicht befreien. Nach einem Bericht des Fachblattes "ZNS-Spektrum" verschwanden die erstarrten Gesichtszüge bei einem 68-jährigen Mann, nachdem er dreieinhalb Jahre lang mit Akupunktur und "Yin Tui Na" behandelt worden war.

Bei dieser fernöstlichen Therapie wird sanfter Druck auf bestimmte Hautpartien ausgeübt. Zugleich besserten sich dem Bericht zufolge auch weitere Parkinson-Symptome wie Gehstörungen, häufige Stürze, Zittern, Stimmschwäche und Taubheitsgefühl in den Füssen. Ähnliche Erfolge wurden von 23 weiteren Parkinson-Patienten berichtet. (APA/AP)

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