Taskforce will IPv6 propagieren

18. April 2003, 10:00
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Verbreitung soll beschleunigt werden - IPv4-Adressbereich wird bereits knapp

Die von neun Verbänden und Unternehmen aus Wissenschaft und Industrie in Deutschland gegründete IPv6-Taskforce will mit einem Dreijahres-Aktionsplan das neue Internetprotokoll propagieren. Hintergrund der Maßnahme ist die zunehmende Verknappung des verfügbaren IPv4-Adressbereiches, die schon bald eine Barriere für die künftige Entwicklung des Internets und damit auch für das Wachstum der Wirtschaft darstellen könnte. Dies teilte die an der Münsteraner Universität beheimatete Taskforce mit.

Unterstützung

Die Taskforce will IPv6 auf dem deutschen Markt bekanntmachen und die schnelle Einführung und Verbreitung des Internet-Protokolls in Deutschland unterstützen. Um die Anwender schnell an die neue Protokoll-Generation heranzuführen, müssten möglichst schnell die Vorteile und die Herausforderungen erkannt werden, die sich aus der Einführung von IPv6 ergeben, heißt es in der Mitteilung der Taskforce.

Verbunden

Der Taskforce gehören u.a. Siemens, T-Systems, die Universität Münster, SpaceNet und NEC Europe an. Für ihre Aktion hat die Gruppe folgendes Motto gewählt: "Unser Ziel muss sein, die Leistungsfähigkeit der deutschen Informationsgesellschaft nicht durch Fehler bei der Umsetzung und Verzögerungen bei der Einführung von Ipv6 zu behindern." Durch den Umstieg auf den IPv6-Standard können in Zukunft Internet-Adressen 128 bit umfassen. Damit kann jedem internetfähigen Gerät weltweit eine eigene Adresse zugewiesen werden. Zusätzlich unterstützt der Standard Plug- and Play-Installationen von mobilen Internetgeräten. (Ende)

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