PC-Markt: Absatzplus durch Notebook-Euphorie

17. April 2003, 15:05
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Privatkunden bleiben Sorgenkind

Der PC-Absatz in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (Region EMEA) hat im ersten Quartal dieses Jahres leicht zugelegt und ist um sechs Prozent angestiegen. Wie der Marktforscher Gartner mitteilte, wurden in ersten Quartal insgesamt 10,8 Millionen Einheiten in der Region verkauft gegenüber 10,2 Millionen Einheiten im Jahr zuvor. Getragen wurde der Verkaufsanstieg vor allem von der starken Nachfrage nach mobilen PCs und aus dem Unternehmensbereich.

Privatkunden bleiben Sorgenkind

Sorgenkind der PC-Branche bleibt nach wie vor der Privatkundenmarkt, der so Gartner-Forscher Brian Gammage, in den letzten Wochen stark eingebrochen ist. Von der sinkenden Konsumentennachfrage seien vor allem lokale Anbieter betroffen gewesen. Der Rückgang der Nachfrage habe sich auch im April fortgesetzt und werde den PC-Markt im 2. Quartal deshalb stark beeinflussen.

HP klar voran

Nummer eins auf dem EMEA-Markt bleibt HP mit einem Marktanteil von 19,3 Prozent, das damit allerdings gegenüber dem Vorjahr Verluste von 3,2 Prozent hinnehmen musste. Von der gestiegenen Nachfrage aus dem Unternehmensbereich profitierte vor allem Dell auf Platz zwei, dessen Marktanteil von 9,8 auf 11,2 Prozent zulegte. Nach Fujitsu Siemens auf Platz drei folgt Acer, das den größten Marktanteilsgewinn in der Region aufweisen konnte und relativ um über 40 Prozent auf 4,8 Prozent Marktanteil zugelegt hat.(pte)

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