Europakonferenz geht zu Ende

17. April 2003, 11:59
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Gespräche über Beziehungen zu heutigen und künftigen Nachbarstaaten standen im Vordergrund

Athen - Mit einer Europakonferenz von mehr als 40 Staaten ist der EU-Gipfel in Athen am Donnerstag zu Ende gegangen. Die Beziehungen zu den heutigen und künftigen Nachbarstaaten der Europäischen Union standen im Mittelpunkt der Gespräche. Neben den 15 EU-Ländern, den zehn am 1. Mai 2004 beitretenden Staaten und den drei Kandidaten Rumänien, Bulgarien und Türkei nahmen zwölf weitere Länder, darunter auch Russland, an der Konferenz teil. Österreich wurde durch Außenministerin Benita Ferrero-Waldner (V) vertreten.

Die Europakonferenz dient seit 1998 dem politischen Austausch mit den Staaten, mit denen die EU nicht über einen Beitritt verhandelt. Die EU hatte am Vortag Beitrittsverträge mit zehn neuen Mitgliedern zumeist aus Mittel- und Osteuropa unterzeichnet. Die Europakonferenz hat vor allem symbolische Bedeutung. (APA/dpa)

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