"Topografien des globalen Frauenhandels"

17. April 2003, 13:38
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Den Motiven von Frauen, die in das internationale Sexgeschäft einsteigen und in diesem Netz gefangen und wie Handelsware verschoben werden, folgt Ursula Biemanns Video-Essay "Remote Sensing". Die Präsentation "Topografien des globalen Frauenhandels" steht am Beginn des letzten Begleittermins zur Ausstellung "Geografie und die Politik der Mobilität". Zeit: : Do., 24. April, 19 Uhr.

Der Video-Essay Remote Sensing taucht in die Grauzone des Frauenhandels ein und zeigt die verschiedenartigen Konzepte der Prostitution, in der Frauen beschäftigt und gefangen sind. Es folgt den Spuren und Beweggründen von Frauen, die in das globale Sexgeschäft migrieren. Anhand neuer geografischer Technologien macht das hoch digitalisierte Video das weltweite Ausmaß der Verschiebung und Sexualisierung sichtbar und benutzt die letzten NASA-Satellitenbilder, um die Auswirkungen der in Suedostasien stationierten U.S.-Truppen, aber auch die Einwanderungspolitik Europas näher zu untersuchen.

Diskussion mit Ursula Biemann und Luzenir Caixeta, MAIZ, Linz

Über Diskurs und Repräsentation diskutieren im Anschluss an die Videovorfuehrung Ursula Biemann und Luzenir Caixeta, Vertreterin von MAIZ. MAIZ leistet seit 1994 Öffentlichkeits- und Kulturarbeit für und mit zugewanderten Frauen und unterstützt insbesondere Migrantinnen, die als Prostituierte arbeiten. (red)

Topografien des globalen Frauenhandels
Donnerstag, 24. April 2003, 19 Uhr
Videopraesentation Remote Sensing (2001) Ursula Biemann, CH Aktuelle Ausstellung in der Generali Foundation noch bis 27.4.
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