Betandwin erneut tiefrot

17. April 2003, 10:30
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Konzernverlust auf 13,3 Millionen Euro ausgebaut - Umsätze fast vervierfacht

Der Internet-Sportwettenanbieter betandwin.com hat nach endgültigen Zahlen auch im vergangenen Jahr massive Verluste eingefahren, obwohl die Umsätze nahezu vervierfacht werden konnten. Mit minus 13,3 Mio. Euro wies das Konzernergebnis 2002 sogar einen etwas höheren Fehlbetrag aus als im Jahr davor (2001: minus 12,9 Mio. Euro), geht aus einer Ad hoc-Mitteilung des börsenotierten Wiener Unternehmens hervor.

Umsätze fast vervierfacht

Die Umsätze aus dem Wett- und Casino-Geschäft wuchsen von 62,3 auf knapp 228 Mio. Euro. Der Brutto-Rohertrag wurde am Donnerstag mit 19,9 (Vorjahr 4,5) Mio. Euro beziffert, die Bruttorohertragsmarge verbesserte sich somit von 7,2 auf 8,7 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel aber u.a. wegen hoher Marketingkosten rund um die sportlichen Highlights Winterolympiade und Fußball-WM in Korea/Japan mit minus 11,3 (Vorjahr minus 13,4) Mio. Euro erneut tiefrot aus.

12,11 Millionen abgegebene Wetten

Die Zahl der abgegebenen Wetten verdoppelte sich 2002 von 5,06 auf 12,11 Millionen, die Anzahl der registrierten Internet-Nutzer stieg laut den Angaben von 134.306 auf 163.476. Zum Ausblick auf das laufende Jahr 2003 wurden heute keine Angaben gemacht. Per Ende 2002 verfügte betandwin über liquide Mittel von 17,9 Mio. Euro, zwölf Monate davor hatten diese noch 32,0 Mio. Euro betragen.(APA)

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