Versicherung gegen Viren und Hacker in Japan

17. April 2003, 08:59
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Reparaturen werden bezahlt, wenn Angriff von außen kam

Japanische User können sich bald gegen Schäden, die durch Viren oder Hacker-Angriffe verursacht werden, versichern lassen. Eine entsprechende Versicherung hat der "IT-Risk Hedge Solution Provider" Nippon Intelligence in Zusammenarbeit mit dem Versicherungsunternehmen AIU entwickelt. Nippon Intelligence will sich das Business Modell auch patentieren lassen.

Fünf Euro pro Monat

Die Versicherung soll über ISP (Internet Service Provider) an Endkunden vertrieben werden und rund fünf Euro monatlich kosten. Bei den Usern wird eine von dem Anbieter programmierte Software installiert, die den Computer laufend auf illegale Zugriffe von außen überwacht und Berichte an einen Server von Nippon Intelligence liefert. Verursacht ein Virus oder ein Hack-Angriff einen Schaden, wird der PC kostenlos repariert. Schäden, die durch Probleme zwischen Keyboard und Sitzgelegenheit hervorgerufen werden, wird die Versicherung allerdings nicht abdecken.

Nippon Intelligence plant, bis Ende 2004 400.000 Kunden für das neue Produkt zu gewinnen, und umgerechnet 7,65 Mio. Euro umzusetzen. In Zukunft sollen auch Home-Appliance-Netzwerke versichert werden.(pte)

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