Friedrich-Glauser-Preise 2003

22. April 2003, 13:58
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Deutsche Krimi-Autoren sahen in Bernhard Jaumanns "Saltimbocca" den besten Roman

Bonn - Die deutschen Krimi-Autoren haben die Träger des Friedrich-Glauser-Preises 2003 bekannt gegeben. In der Kategorie Roman wurde der Schriftsteller Bernhard Jaumann für sein Werk "Saltimbocca" ausgezeichnet, wie die Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur "Das Syndikat" am Mittwoch in Bonn mitteilte. Die Preise werden am 17. Mai zum Abschluss der "Criminale" 2003, dem Jahrestreffen des "Syndikats", in Westerburg/Westerwald überreicht.

Richard Birkefeld und Göran Hachmeister erhalten den Preis in der Sparte Debüt für ihren Roman "Wer übrig bleibt, hat recht". Den Kinder- und Jugendpreis "Martin" erhielt der Autor Zoran Drvenkar für den Roman "Cengiz & Locke". Der Ehrenpreis wurde Jacques Berndorf für seine Verdienste zuerkannt.

Mit "On the Road: von Lippstadt nach Unna" von Gunter Gerlach wurde erstmals eine kriminalistische Kurzgeschichte ausgezeichnet. Die neue Sparte Kurzgeschichte solle die Bedeutung kurzer Texte als eigenständige Kunstform der Kriminalliteratur würdigen, hieß es.

Die Auszeichnung ist nach dem Schweizer Friedrich Glauser (1896- 1938) benannt, der mit seinen Romanen um den Wachtmeisters Studer als einer der Ahnherren des Genres gilt. (APA/dpa)

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