Premiere konnte Verlust weiter verringern

16. April 2003, 12:42
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Minus von 22,5 Millionen Euro im ersten Quartal 2003 - Kofler sieht Bezahlsender "auf Kurs in die Gewinnzone"

Der Pay-TV-Sender Premiere hat seine Verluste zum Start ins neue Jahr weiter verringert. Im ersten Quartal sei das Minus gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 198 auf 22,5 Mio. Euro gesunken, teilte Premiere am Mittwoch mit. Das Ergebnis im Gesamtjahr werde besser ausfallen als bisher geplant. "Wir sind auf Kurs in die Gewinnzone", sagte Premiere-Chef Georg Kofler gegenüber der dpa.

Im laufenden zweiten Quartal rechne er nach einer Verringerung der Verluste zum Jahresbeginn mit weiteren Fortschritten. Die Prognosen für das Gesamtjahr könnten möglicherweise nochmals angehoben werden. Spätestens im ersten Halbjahr 2004 will Premiere operativ Gewinne erzielen.

Der Umsatz legte vor allem durch den verstärkten Verkauf von Decodern um gut 30 Prozent auf 236,9 Mio. Euro. Die Zahl der Abonnenten stieg innerhalb des ersten Quartals um 41.469 auf 2,637.934. Der Sender gehörte früher zur KirchGruppe und wurde im Februar an die Investorengruppe Permira verkauft. (APA/dpa/Reuters)

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