Generali Bank steigt ins Wertpapiergeschäft ein

16. April 2003, 12:25
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Investmentfonds, Aktien und Anleihen im Angebot

Wien - Die Generali Bank, seit Mitte Dezember 2002 operativ tätig, steigt jetzt auch in das Wertpapiergeschäft ein. Der Startschwerpunkt liegt auf in- und ausländischen Investmentfonds sowie Aktien und Anleihen an den Börsen in Österreich und Deutschland, teilte die Generali-Gruppe am Mitwoch mit. Die Abwicklung der Geschäfte erfolgt über Telefon- oder Internet-Banking. Der neue Geschäftszweig habe für die Generali "zentrale Bedeutung", hieß es weiter. Denn aus abreifenden Lebensversicherungen könnten frei werdende Gelder im Haus wiederveranlagt werden.

"Etwas über Plan"

Mit dem Start der Generali Bank - zu den Aktionären zählt neben der Generali Holding Vienna AG auch die 3 Banken-Gruppe - zeigt sich Vorstand Roman Sigmund zufrieden: "Während wir die Bank stufenweise hochfahren, konnten wir in den ersten vier Monaten unserer Geschäftstätigkeit mit Giro- und Veranlagungsprodukten bereits rund 3.000 Konten für 1.800 Kunden eröffnen." Laut Sigmund liegt das Institut mit einem Einlagevolumen von etwa 25 Mio. Euro in den bisherigen Geschäftsfeldern "etwas über Plan".

Finanzierungsangebote ab Sommer

Im heurigen Sommer soll die Produktpalette um Finanzierungsangebote ergänzt werden. Dabei handelt es sich den Angaben zufolge beispielsweise um kurzfristige Kleinfinanzierungen oder hypothekarisch besicherte, langfristige Wohnkredite in Euro beziehungsweise Fremdwährung. (APA)

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