Aufregung um "Riesenschlange" in Oberösterreich

16. April 2003, 12:02
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Äskulapnatter hatte es sich im Keller zwischen den Heizungsrohren gemütlich gemacht

Linz - Für Aufregung hat am Dienstabend eine "Riesenschlange" im Keller eines Einfamilienhauses in Puchenau (Bez. Urfahr-Umgebung) in Oberösterreich gesorgt.

Ungiftig

Die ungiftige 1,50 lange Äskulapnatter hatte es sich im Keller zwischen den Heizungsrohren gemütlich gemacht, die Hausbesitzerin war darüber gar nicht glücklich und verständigte die Feuerwehr. Einer der Florianijünger befreite die Schlange und nahm sie mit nach Hause "ins Warme".

Gegen 20.00 Uhr hatte die Hausbesitzerin die Schlange bemerkt. Das Tier hatte sich um die Heizungsrohre an der Decke des Kellerraums gewickelt. Wie die Schlange in das Haus kommen konnte, wisse man nicht, so Hehenberger.

Es sei nicht einfach gewesen, die Natter zum Herunterkommen zu bewegen, berichtete der Feuerwehrmann. Er probierte es zunächst mit einem Stecken - erfolglos. Schließlich zog er die Schlange ganz langsam mit der Hand herunter. "Zwei Mal schnappte sie dabei zu", so Hehenberger.

Wieder ins Freie

Nun war zwar die "Riesenschlange" von der Decke geangelt, aber wohin damit? Weil der Florianijünger die Natter nicht in die "kalte Finsternis" werfen wollte, nahm er sie mit zu sich nach Hause. Zunächst platzierte er sie auf die Couch im Wohnzimmer, zur Freude seiner 13- und 15-jährigen Buben. Schließlich kam das Tier in eine durchlöcherte, mit einem Handtuch ausgelegte Schachtel und verbrachte so eine warme Nacht im Kinderzimmer. Mittwoch früh ließen die Buben die Äskulapnatter in einem nahe gelegenen Augebiet frei. (APA)

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