US-Kreise vermuten irakischen Ex-Geheimdienstchef in Syrien

16. April 2003, 11:50
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Steht angeblich in Verbindung mit gescheitertem Attentat auf Ex-US-Präsident Bush senior

Washington - In Syrien wird nach Angaben aus US-Regierungskreisen der Ex-Chef des irakischen Auslandsgeheimdienstes vermutet, der mit einem gescheiterten Attentat auf den früheren US-Präsidenten George Bush senior in Verbindung gebracht wird. Die USA hatten jüngst der Regierung in Damaskus mit Sanktionen gedroht, weil sie Mitgliedern der Regierung des entmachteten irakischen Präsidenten Saddam Hussein Aufnahme gewähre.

Aus US-Regierungskreisen verlautete weiter, der in Syrien vermutete Faruk Hijasi sei Mitte der 90er Jahre Leiter der Auslandsaufklärung des irakischen Geheimdienstes Muchabarat gewesen, der angeblich hinter dem gescheiterten Attentat auf George Bush in Kuwait stecke. Er sei später Botschafter in der Türkei und in Tunesien gewesen. US-Außenminister Colin Powell hatte Syrien unter anderem mit wirtschaftlichen Sanktionen gedroht und von der dortigen Regierung ein Umdenken angemahnt.(APA/Reuters)

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