Förderstipendien: Unis erhalten Geld je nach Zahl der Studienabschlüsse

15. April 2003, 14:25
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Bildungsministerin Gehrer erlässt Verordnung über Aufteilung

Wien - Rund 1,47 Millionen Euro werden 2003 an die Universitäten als Förderungsstipendien verteilt, die Gelder werden für wissenschaftliche bzw. künstlerische Arbeiten von Studierenden eingesetzt. Die Aufteilung der Gelder erfolgt nach einer am Dienstag verlautbarten Verordnung von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V) nach der Zahl der Studienabschlüsse im abgelaufenen Studienjahr.

Gleichzeitig mit der Einführung der Studienbeiträge seien die Mittel für die Studienförderung um 32,7 Millionen Euro auf 145 Millionen jährlich angehoben worden, heißt es in einer Aussendung. Das Studienförderungsgesetz sieht vor, dass jährlich ein Prozent der vom Bildungsministerium im Jahr zuvor aufgewendeten Studienförderungsmittel den Universitäten für Förderungsstipendien zur Verfügung gestellt wird.

Einmalige Förderung zwischen 700 und 3.500 Euro

Die Höhe der Stipendien, die einmalig für wissenschaftliche oder künstlerische Arbeiten an Studierende vergeben werden können, beträgt zwischen 700 und 3.500 Euro. Im Vorjahr wurden auf diese Weise 576 studentische Arbeiten gefördert. Hinsichtlich der Art der wissenschaftlichen Arbeiten gibt es keine gesetzlichen Voraussetzungen, sie darf lediglich zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht fertig gestellt sein. Die Zuerkennung der Stipendien erfolgt durch die Studiendekane.

Rund ein Drittel der Stipendiengelder erhält die Universität Wien, es folgen die Universitäten Graz (rund 195.000 Euro), Innsbruck (156.000 Euro), Salzburg (120.000 Euro) und die Wirtschaftsuniversität Wien (104.000 Euro). Knapp 100.000 Euro gehen an die TU Wien, die TU Graz kann 63.000 Euro vergeben.(APA)

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