Pühringer fordert Änderungen zugunsten "sozialer Symmetrie"

15. April 2003, 12:21
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Oberösterreichischer Landeshauptmann fordert Verbesserungen für Frauen und "Hacklern"

Wien - Der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer (V) hält "Veränderungen am vorliegenden Entwurf" zur Pensionsreform für notwendig, "damit die soziale Symmetrie gegeben ist". Im "Neuen Volksblatt" bestätigt Pühringer, dass am Wochenende bei einem Treffen der ÖVP-Landeshauptleute mit Bundeskanzler und Parteiobmann Wolfgang Schüssel über die Pensionsreform gesprochen wurde. Er hoffe, dass im Zuge der Debatte über die Eingaben zur Begutachtung die Argumente für Verbesserungen zu Gunsten der Frauen und die Beibehaltung der Hacklerregelung "entsprechende Berücksichtigung finden und ich habe diesbezüglich auch vernünftige Signale", so Pühringer.

Kritik übte er an der SPÖ und urgierte dabei die Alternativen der Sozialdemokraten zur Pensionsreform. "Man kann nicht immer nur behaupten, solche zu haben, sie aber dann nicht bekannt geben", wandte sich Pühringer an SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer. "Die SPÖ soll ihre Vorschläge veröffentlichen und dann kann man vernünftig und gemeinsam darüber reden. Niemand hat ein Alleinvertretungsrecht, aber die Alternativen muss man kennen, damit man sie diskutieren kann".(APA)

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