Begleitforschungs- Programm für Gentechnik ausgeschrieben

16. April 2003, 14:29
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Für drei Jahre stehen 1,5 Millionen Euro zur Verfügung

Wien - Ethische, rechtliche, soziale und wirtschaftliche Fragen rund um das Gebiet Gentechnik stehen im Mittelpunkt des Begleitprogrammes ELSA zum Genomforschungsprogrammes GEN-AU des Bildungsministeriums. ELSA ist mit 1,5 Millionen Euro auf drei Jahre dotiert. Für GEN-AU stehen insgesamt 31,74 Millionen auf drei Jahre zur Verfügung. Die nun erfolgte Ausschreibung für Projekteinreichungen läuft bis 16. Mai.

ELSA richtet sich ausdrücklich an nicht naturwissenschaftlich orientierte Forschungen. Gefragt sind vielmehr Ethiker, Juristen, Politikwissenschafter, Ökonomen, Soziologen, Kommunikationswissenschafter, Wissenschaftstheoretiker und sonstige Sozial- und Geisteswissenschafter. Die Projekte sollen sich jedenfalls um die Genomforschung und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft auseinander setzen.

Die Orientierung der Fragestellungen an bereits bestehenden naturwissenschaftlichen GEN-AU Projekten ist nicht vorgeschrieben, würde aber "einen interessanten Aspekt darstellen" und wäre zu begrüßen, heißt es in der Ausschreibung. Interessant wären auch Forschungsbeiträge aus dem Bereich der Risikoforschung im Zusammenhang mit der Genomforschung und deren Auswirkungen. (APA)

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