15 neue SARS-Fälle in Peking

15. April 2003, 10:13
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Bereits 37 Erkrankungen in chinesischer Hauptstadt

In Peking haben die Behörden 15 neue Fälle der lebensgefährlichen Lungenkrankheit SARS gemeldet, wie staatliche Medien am Dienstag berichteten. Damit sei die Zahl der Erkrankungen an dem Schweren Akuten Atemwegsyndrom SARS in der chinesischen Hauptstadt auf 37 gestiegen, hieß es weiter. Die neuen Fälle seien von Freitag bis Montag registriert worden. Landesweit haben sich damit mindestens 1426 Menschen mit dem Virus infiziert. 1088 Patienten seien allerdings inzwischen wieder aus Krankenhäusern entlassen worden, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua.

Mehr als 3.300 Menschen angesteckt

Ministerpräsident Wen Jiabao hatte Anfangs der Woche gesagt, die Ausbreitung der Krankheit sei in einigen Landesteilen unter Kontrolle, insgesamt bleibe die Situation aber Besorgnis erregend. Die ersten SARS-Fälle waren nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO im November in der südchinesischen Provinz Guangdong aufgetreten. Von dort aus hatte sich die Krankheit auf Hongkong ausgebreitet und war von dort von Flugreisenden in rund 20 Länder getragen worden. Am Montag wurde erstmals auch der Fall einer Ansteckung mit dem SARS-Virus in Europa bekannt. Weltweit haben sich mehr als 3.300 Menschen angesteckt, mehr als 140 starben bisher an der Krankheit. (APA/Reuters)

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