15-Jähriger in Schule in New Orleans erschossen

15. April 2003, 10:35
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Unbekannter eröffnet Feuer in Turnsaal - Vermutlich Vergeltungstat - Gewehr an Metalldetektoren vorbei geschmuggelt

In einer Schule in New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana ist am Montag nach Polizeiangaben ein 15-jähriger Bub erschossen worden. Eine 15-jährige Schülerin sei zudem schwer und zwei 16-jährige Schülerinnen leicht verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Es habe sich vermutlich um eine Vergeltungstat gehandelt. Möglicherweise sei der getötete Schüler an einer Schießerei vor zwei Wochen beteiligt gewesen. Vier Verdächtige im Alter zwischen 15 und 19 Jahren seien später festgenommen worden. Sie seien keine Schüler der High-School gewesen.

Drei Komplizen

Augenzeugen berichteten, der Bewaffnete habe begleitet von drei Komplizen mehrfach mit einem Sturmgewehr auf einen Schüler geschossen, der auf einer Tribüne im Turnsaal der Schule gesessen sei. Der Bub sei am Kopf und am Körper getroffen worden und sofort tot gewesen. Zum Zeitpunkt der Tat seien rund 200 Schüler in der Halle gewesen. Die Täter und seine Komplizen seien anschließend geflüchtet.

Gewehr an Metalldetektoren vorbei geschmuggelt

Schuldirektor Anthony Amato zeigte sich erstaunt, dass der Täter die Waffe auf das Schulgelände schmuggeln konnte. Am Eingang der John McDonogh High School sind Metalldetektoren aufgestellt, außerdem kontrollieren vier Sicherheitsbeamte den Zugang. Schüler und Lehrer durften das Gelände erst nach eineinhalb Stunden verlassen, nachdem die Polizei die Spuren gesichert hatte. (APA/Reuters/AFP)

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