Regen legte bis zu 4.500 Jahre alte Grabstätte frei

9. Juni 2010, 11:39
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Archäologen fanden auf Vulkaninsel Ometepe im Cocibolca-See Knochenreste und Keramikstücke

Managua - Archäologen haben im Süden Nicaraguas Reste der Grabstätte einer uralten Indio-Kultur entdeckt. Die Forscher glauben, dass die entdeckten Knochenreste und Keramikstücke bis zu 4500 Jahre alt sind. Gefunden wurden sie auf der Vulkaninsel Ometepe im Cocibolca-See. Nach Angaben des lokalen Museumsdirektors, Moisés Ghitis Rivera, wurde die Fundstätte bei Regenfällen in der Ortschaft Los Angeles freigespült.

Chorotecas und Nahuatl

Auf der Insel waren bereits zuvor wertvolle Gegenstände aus vorkolumbischer Zeit entdeckt worden. Ometepe wurde seinerzeit von Chorotega und Nahuatl sprechenden Völkern besiedelt, die aus dem nördlichen Mexiko nach Mittelamerika eingewandert waren. (red/APA)


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Hintergrund: Chorotega und Nahuatl

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