Danielle Speras letzte "ZiB"

8. Juni 2010, 12:11
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Nach 32 Jahren verlässt sie den ORF, um die Leitung des Jüdischen Museums der Stadt Wien zu übernehmen

22 Jahre gab sie der "Zeit im Bild" ein Gesicht, nach 32 Jahren verlässt sie den ORF, um sich einer "neuen, großen Herausforderung in einem ereignisreichen Leben" zu stellen, wie sie selbst sagt: Danielle Spera begrüßt am Mittwoch, dem 9. Juni 2010, zum letzten Mal die TV-Zuschauerinnen und -Zuschauer der "Zeit im Bild" (19.30 Uhr, ORF 2).

Spera übernimmt mit 1. Juli die Leitung des Jüdischen Museums der Stadt Wien. Im Juni 1988 moderierte sie ihre erste "Zeit im Bild", insgesamt führte Spera durch knapp 4.000 "Zeit im Bild"-Sendungen, unzählige Ausgaben der Kurz-"ZiBs" sowie zahlreiche Sondersendungen.

Seit 1978 beim ORF

Danielle Spera, geboren im August 1957, begann 1978 ihre Tätigkeit als freie Mitarbeiterin in der Auslandsredaktion des Aktuellen Dienstes im Fernsehen. Nach redaktioneller Mitarbeit und Gestaltung der "Wochenschau" von 1980 bis 1983 reiste die gebürtige Wienerin als Redakteurin der Auslandsredaktion zur Berichterstattung nach Mittelamerika, Griechenland und Zypern. Von 1987 an war die promovierte Publizistin, die sich jahrelang als Redakteurssprecherin der "Zeit im Bild" einen Namen gemacht hat, als Korrespondentin im ORF-Büro Washington tätig.

1988 wurde Spera zum Fixgast in den Wohnzimmern der Österreicher - sie übernahm die Moderation der "Zeit im Bild 1". Die Männer an ihrer Seite: Josef Broukal, Horst Friedrich Mayer, Martin Traxl und - seit der Wiedereinführung der Doppelmoderation 2007 - Tarek Leitner. (red)

  • Danielle Spera, personifizierte "ZiB".
    foto: orf

    Danielle Spera, personifizierte "ZiB".

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