15 Verletzte bei Bombenanschlag in Istanbul

8. Juni 2010, 10:16
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Im Küçükçekmece-Viertel - Polizeiauto passierte Stelle, an der Bombe hochging

Bei einem Bombenanschlag in der türkischen Metropole Istanbul sollen 15 Menschen verletzt worden sein. Die türkische Tageszeitung Hürriyet berichtet, die Bombe sei im Küçükçekmece-Viertel, ein dicht bevölkerter Stadtbezirk im Westen der Stadt, auf der europäischen Seite Instanbuls, hochgegangen. Ein Polizeiauto hätte die Stelle passiert, als der Sprengsatz detonierte. Verletzt wurden Polizisten wie Passanten.

Bei dem Anschlag wurden zwei türkische Beamte verletzt. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi (AA) wurde die Bombe in einem Randbezirk der Bosporus-Millionenstadt gezündet. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.

Laut dem Istanbuler Polizeichef Hüseyin Çapkın gibt es nur Leichtverletzte, schreibt die Hürriyet. Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es keinerlei Informationen darüber, wer hinter dem Anschlag stecke. Die Polizei untersuche derzeit, ob die Bombe ferngezündet wurde.

In Istanbul findet derzeit das erste Gipfeltreffen der "Konferenz für Interaktion und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien" (CICA) seit vier Jahren statt. Zu den Teilnehmern aus den 20 CICA-Mitgliedstaaten gehören der russische Premier Wladimir Putin, der iranische Präsident Mahmoud Ahmadi-Nejad, der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas und der afghanische Präsident Hamid Karzai. (red/APA, derStandard.at, 8.7.2010)

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