Migration in der Natur vom Menschen verursacht

7. Juni 2010, 21:00

Erhebung über Neobiota in Europa durchgeführt

Wien - Was Ökologen schon lange vermuten, bestätigt nun eine internationale Studie: Die wachsende Zahl tierischer und pflanzlicher Einwanderer - Neobiota genannt - ist zum überwiegenden Teil vom Menschen verursacht. Die Arbeit, an der auch Franz Essl vom Umweltbundesamt (UBA) beteiligt war, beruht auf einer vor zwei Jahren abgeschlossenen Erhebung über Neobiota in Europa und wurde in der jüngsten Ausgabe der Wissenschaftszeitschrift PNAS veröffentlicht.

Für Österreich hatte die europaweite Studie ergeben, dass 12.000 oder ein Drittel der Pflanzenarten und 550 oder 1,5 Prozent der Tierarten im Gebiet ursprünglich nicht heimisch waren. Die nun angeschlossene statistische Auswertung berücksichtigte neben den Ergebnissen aus den einzelnen Ländern auch Faktoren wie Klima oder ökologische Lebensräume einerseits und sozioökonomische Zahlen wie Bevölkerungsdichte oder Wirtschaftsdaten andererseits.

Welch krasse Formen die Verschleppung von Organismen annehmen kann, zeigt laut Essl eindrucksvoll das Beispiel Hawaii. So gehen die Wissenschafter davon aus, dass ursprünglich alle 50.000 Jahre eine neue Art vom Festland auf die Insel gelangt ist. "Heute wird alle zwei Wochen eine neue Art festgestellt." (DER STANDARD, Printausgabe, 8. 6. 2010)

bro
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Fehlerhafter Artikel

Lieber Standard,
Im Anhang des PNAS-Artikels in Tabelle S1 werden für Österreich 276 etablierte Neophyten (nicht einheimische Gefäß-Pflanzen) gelistet. Österreich hat insgesamt nur 3000 Pflanzenarten. Die hier angegeben 12000(!) ursrpünglich nicht heimischen Pflanzen wären also weitem mehr als ein Drittel der heimischen Pflanzen, wie Sie behaupten, und stimmen mit den Angaben in der Tabelle nicht überein.

her wig
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Biologische Globalisierung.

-blos so-
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das kann ja nicht sein

dann wäre ja auch der Klimawandel durch den Menschen verursacht...

das widerspräche aber der Aussage vom Allwissenden Nomad13...

oh gott... blos nicht ;)

-blos so-
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Anm: weil ja so viel falsch verstanden wird

gemeint sind zB die Invasoren die von selber nach Norden wandern - wie zB giftspinnen bei uns...

oder aber auch von Schiffen transportierte Tiere, die wegen dem geänderten Klima auch bei uns überleben können...

Psychedelic Brain
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organismen mit migrationshintergrund

AndreasM2
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Flüsse werden zu Stauräumen..

unrsprünglich Arten sterben in Österreich aus, neue kommen.

http://rettetdiemur.at/unterschr... /liste.htm

8Nachtigall8
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toll wie leute, egal ob es um menschen oder tiere geht auf neu ankömmlinge feindselig reagieren:P die nehmen uns die lebensräume weg.. ja, hätten die heimischen fische sich das vorher überlegt, die ganzen jahre faul rumliegen und dann auf einmal nicht mehr Konkurrenz stark sein..

Horizont
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Interessant, dann bin ich dafür das wir bedrohten Tierarten wie dem Eisbär und den Süßwasserkrokodilen hier einen neuen Lebensraum bieten.

Wo leben Sie nochmal? Da gibt es doch sicher einen schönen Fluß für die Krokodile und für die Bären findet sich auch noch etwas. Bären mögen Gartenhütten. Haben Sie noch eine frei oder der Nachbar?

Freuen Sie sich einfach auf Ihre neuen Nachbarn. Seien Sie nett zu ihnen. Der Bär meint es nicht böse, wenn er zuschnappt. Das ist halt so bei Bären. Das bischen Konkurrenz wird doch kein Problem sein? Oder?

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