Von hoher MitarbeiterInnenzufriedenheit profitieren alle

7. Juni 2010, 17:50
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Bei Frauenförderung und bezüglich der Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren sei das Unternehmen vorbildhaft, so Heinisch-Hosek

Wien - "Ich bin beeindruckt, was in diesem Unternehmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor allem für die Frauen, getan wird. Vieles, was hier bereits umgesetzt wird, ist anderswo noch Zukunftsmusik", so Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, nach der Besichtigung des Unternehmens IBM am Firmenstandort Wien. Im Bereich der Frauenförderung und bezüglich der Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren sei das Unternehmen vorbildhaft, so die Frauenministerin.

"Flexible Arbeitszeitgestaltung, mobiles Arbeiten auch von zu Hause aus oder Weiterbildungsmaßnahmen - dies sind innovative Maßnahmen, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen", so Heinisch-Hosek. Auch dass Väter im Unternehmen darin motiviert werden, in Karenz zu gehen, begrüßt die Frauenministerin: "Mit Maßnahmen wie dem einkommensabhängigen Kindergeld geben wir Vätern einen stärkeren Anreiz, Karenzzeit in Anspruch zu nehmen. Gesellschaftlich muss hier jedoch noch ein Umdenken passieren, damit mehr Väter die Elternzeit tatsächlich beanspruchen. Dass Unternehmen ihre männlichen Angestellten darin unterstützen ist also maßgeblich."

Besonders beeindruckt zeigte sich die Frauenministerin davon, dass IBM Unternehmen bereits 2004 eine Betriebsvereinbarung zur Frauenförderung beschlossen hat und damit weit über die bisherigen politischen Vereinbarungen hinaus agiert. Auch die Programme, die IBM regelmäßig an Schulen startet, um junge Frauen für technische Berufe zu interessieren, stießen bei der Frauenministerin auf Zustimmung. Die Initiative "Finde Deinen eigenen Weg", die sie zusammen mit Sozialminister Hundstorfer ins Leben gerufen hat, verfolgt dasselbe Ziel: "Viele Mädchen entscheiden sich nach wie vor für eher frauentypische, schlechter bezahlte Berufe wie Frisörin, Verkäuferin oder Sekretärin. Es ist wichtig, jungen Frauen alle Möglichkeiten aufzuzeigen, die sie beruflich haben."

Der Besuch bei IBM habe ihr viele positive Anregungen gegeben, betonte Heinisch-Hosek. "Hier sieht man, wie gut ein frauen- und familienförderndes Unternehmen funktionieren kann. Von einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit profitieren schließlich alle", so Heinisch-Hosek. Sie werde sich weiter dafür einsetzen, vieles von dem, was bei IBM im Bereich der Frauenförderung bereits Realität sei, auf politischer Ebene einzufordern, unterstrich die Frauenministerin abschließend. (red)

 

(Schluss) sc Rückfragehinweis:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien

 

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