Leben am Limit: Wieder gefährlicher Zwischenfall bei Flugshow

7. Juni 2010, 15:10
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Australier Hall berührte Wasseroberfläche - Schwere Pylonen-Kollision von Arch - Jetzt Premiere in New York - mit Video

Wien  - Beim Red Bull Air Race hat es erneut einen gefährlichen Zwischenfall gegeben. Beim Rennen in Windsor/Kanada touchierte der Australier Matt Hall nach einer engen Wende die Wasseroberfläche, konnte sein Flugzeug aber wieder in die Höhe reißen und sicher landen. Vor wenigen Wochen war der brasilianische Pilot Adlison Kindlemann beim Rennen in Perth/Australien sogar ins Wasser gestürzt, aber wie durch ein Wunder ebenfalls unverletzt geblieben.

Der Sieg im Rennen über dem Detroit River ging am Sonntag vor 100.000 Zuschauern an den Steirer Hannes Arch, der nach seinem dritten Laufsieg in Folge zur Halbzeit in der Gesamtwertung nur noch zwei Zähler Rückstand auf Titelverteidiger Paul Bonhomme (GBR) hat. Aber auch der Weltmeister von 2008 hatte in Kanada eine brenzlige Situation zu überstehen gehabt. Am Freitag im Training hatte Arch bei einem angstmachenden Crash eines der luftgefüllten Richtungstore gerammt und dabei sein Flugzeug beschädigt.

Die Serie wird am 19./20. Juni in New York mit dem fünften Saisonlauf fortgesetzt, was neun Jahre nach "9/11" eine mittlere Sensation ist. Zwei Jahre hatten die Vorbereitungsarbeiten gedauert, damit in zwei Wochen das Flugsportspektakel über dem Hudson River und damit vor der Skyline Manhattans über die Bühne gehen kann.(APA)

 

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